| Eröffnung der Dresdner Technischen Bildungsanstalt. Im Fach „Technologie“, unterrichtet von Dr. Ficinus, wird bereits auf Papierfabrikation eingegangen. |

| Eröffnung der Dresdner Technischen Bildungsanstalt. Im Fach „Technologie“, unterrichtet von Dr. Ficinus, wird bereits auf Papierfabrikation eingegangen. |
| Prof. Dr. Julius A. Hülße (1812-1876) wird Direktor der Technischen Bildungsanstalt, Professor für Mechanische Technologie und Volkswirtschaftslehre; Prof. Hülße behandelt im Unterricht Fragen der Papiertechnologie. |
| Erste nachweisliche Studienabschlussarbeit auf dem Gebiet der Papiertechnik durch Max Schubert. |
| Prof. Dr. Carl E. Hartig, berufen zum Professor für Mechanische Technologie, lehrt auch Papiertechnologie. |
| Ausbildung von „Fabrikingenieuren“ für das Gebiet der Textil- und Papierindustrie; Aufbau eines mechanisch-technologischen Laboratoriums, das als Keimzelle der heutigen Fachrichtung Papiertechnik anzusehen ist. |
| Prof. Dr. Max Schubert (1840-1901) erhält eine Privatdozentur für die Zellstoff- und Papierfabrikation. Er hält u. a. Vorlesungen zur „Praxis der Papierfabrikation mit besonderer Betonung der Stoffmischungen“ und zur „Holzstoff- und Zellulosefabrikation“. |
| Prof. Dr.-Ing. e.h. Ernst Müller (1856-1929) wird Nachfolger von Prof. Hartig; lehrt zunächst „Mechanische Technologie“, später „Mechanische Technologie der Faserstoffe“. |
| Erste Dissertation auf papiertechnischem Gebiet an der Technischen Hochschule Dresden. |
| Dr.-Ing. Alois Herzog (1872-1956) wird Privatdozent an der Technischen Hochschule Dresden. |
| Gründung des Institutes für Textil- und Papiertechnik an der Technischen Hochschule Dresden mit gleichzeitiger Berufung der Professoren Dr.-Ing. Edwin Meister (1884-1976), Lehrstuhl für Textil- und Papiertechnik sowie Dr.-Ing. A. Herzog für Textil- und Papiertechnologie. |
| Errichtung einer Stiftung der sächsischen Papierindustrie zur Unterstützung bedürftiger Papiertechnikstudenten sowie zur Finanzierung von Exkursionen. |
| Bezug eigener Räume im neu errichteten Anbau des Zeunerbaus mit Papiermaschinenlaboratorium. |
| Prof. Dr.-Ing. Paul A. Koch übernimmt diesen Lehrstuhl unter der Bezeichnung „Lehrstuhl für Faserstoffkunde“. |
| Gründung eines selbständigen „Institutes für die Chemische Technologie der Zellstoff- und Papiererzeugung“; Institutsleiter wird Prof. Dr.-Ing. habil. Dr. h. c. mult. K.Schwabe, Rektor der TU Dresden von 1961 bis 1965. |
| Prof. Herzog kehrt, 76jährig, an die Hochschule zurück und hält bis zu seinem Tode im Jahre 1956 als Professor für Textile Faserstoffe Vorlesungen. |
| Dem Lehrbeauftragten Obering. Ernst Unger vom Institut für Zellstoff und Papier Heidenau wird die Wahrnehmung einer Professur mit vollem Umfang für Papiertechnik übertragen und damit der Neuanfang eingeleitet. |
| Als Honorarprofessor übernimmt Prof. Dr.-Ing. Ernst Giese die Vorlesungen und Übungen in den Lehrgebieten „Papierfabrikation und deren Maschinen“ sowie „Anlagen für die Papier-, Zellstoff- und Holzindustrie“. |
| 1956 E. Unger wird zum kommissarischen Direktor des Instituts für Papiertechnik ernannt. 1961 Die Technische Hochschule Dresden erhält den Status einer Technischen Universität. Dr.-Ing. E. Unger wird zum Direktor des Instituts für Papiertechnik und Professor mit vollem Lehrauftrag für Papiertechnik an der Technischen Universität Dresden berufen. |
| 1973 Emeritierung von Prof. Dr.-Ing. E. Unger und Berufung von Dr.-Ing. J. Blechschmidt zum Leiter der Fachrichtung Papiertechnik der Sektion Verarbeitungs- und Verfahrenstechnik an der Technischen Universität Dresden. 1975 Prof. Dr.-Ing. habil. Jürgen Blechschmidt, Professor für Papiertechnik. |
| Dr.-Ing. H.-J. Tenzer übernimmt die kommissarische Leitung des Lehrstuhls für Papiertechnik. |
| Zusammenführung der Lehrstühle für Holz- und Faserwerkstofftechnik und Papiertechnik zum Institut für Holz- und Papiertechnik |
| Dr.-Ing. E.-W. Unger übernimmt die kommissarische Leitung des Lehrstuhls für Papiertechnik |
| Prof. Dr.-Ing. Heinrich L. Baumgarten, Professor für Papiertechnik und Lehrstuhlleiter. |
| 2002 Prof. Dr.-Ing. H. Großmann übernimmt die kommissarische Leitung der Professur für Papiertechnik. 2004 Prof. Dr.-Ing. H. Großmann wird zum Professor für Papiertechnik berufen und übernimmt die Leitung des Lehrstuhls. |