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2006

1. Fachtagung des APV Karlsruhe

Am 3. November 2006 folgten drei Studenten der Dresdner Aktivitas einer Einladung des Akademischen Papieringenieurvereins Karlsruhe zu dessen erster Fachtagung im Papierzentrum Gernsbach seit seiner Vereinsgründung 2005.
Nach unserer Anreise am 3. November und der Begrüßung durch Vertreter der Aktivitas wurden wir von Herrn Ulrich Vitzthum (Metso Automation), dem wir an dieser Stelle noch einmal recht herzlich dafür danken, zu einem geselligen Abend im Ristorante Orazio in Gernsbach eingeladen. Am späten Abend entführten uns einige Karlsruher Studenten noch ins Karlsruher Nachtleben.

Am Samstag, den 4. November, fanden sich etwa 40 Studenten im Papierzentrum ein, darunter auch zwei Gäste der FH München. Das Programm umfasste eine Reihe sehr interessanter Fachbeiträge. Den Anfang machte Herr Dr. Marc Leduc (BASF). Er stellte dem Auditorium das Fixiermittel Polyvinylamin vor und ging dabei auf dessen Aufbau und Funktionsweise, sowie dessen Einsatzgebiete in Papierfabriken ein. Über den aktuellen Stand bei der Entwicklung des BoostDryers, einer Neuentwicklung im Bereich der Trockenpartie, informierte Herr Norbert Karner (Voith Paper St. Pölten). Nach einem gemeinsamen Mittagessen im Papierzentrum setzten Vertreter der Firma Metso die Vortragsreihe fort. Herr Ulrich Vitzthum (Metso Automation) stellte das kajaaniMAP-System vor, das eine Regelung des Mahlergebnisses von Faserstoffen über deren Mahlgrad ermöglicht. Einen Überblick über die Geschichte des TMP und aktuelle Weiterentwicklungen bot anschließend der Vortrag von Herr Bernhard Trunk (Metso Paper). Herr Markus Purgstaller präsentierte nach einer Kaffeepause die neuesten Entwicklungen der Firma Andritz im Bereich der Mahlgarnituren und stellte ein Simulationsprogramm vor, mit dem die passenden Mahlgarnituren für den jeweiligen Kunden ermittelt werden können. Dass die thermische Verwertung von Reststoffen in Papierfabriken aus energetischer und finanzieller Sicht zunehmend interessanter wird, zeigte der abschließende Vortrag von Herr Dr. Hermann Schwarz (SIEMENS).

Im Anschluss an die Vortragsreihe kamen alle Studenten im Haus Steyrermühl zum gemütlichen Beisammensein zusammen. Dort bestand noch einmal die Möglichkeit, sich besser kennen zu lernen und Erfahrungen auszutauschen.
Nach einem abschließenden Brunch am Sonntagvormittag brachen wir wieder in Richtung Dresden auf, aber nicht ohne noch einen Zwischenstopp in Karlsruhe einzulegen.

Wir blicken auf ein sehr interessantes und unterhaltsames Wochenende zurück. Im Namen des APV Dresden möchten wir uns an dieser Stelle für die Einladung, die perfekte Organisation und die Gastfreundschaft beim APV Karlsruhe bedanken. Auf ein baldiges Wiedersehen!

(Robin Fischer)

 

Norbert Karner, Torsten Klein und
Eric Puschmann

Blick in den Saal

Für das leibliche Wohl war auch gesorgt.

Gemütliche Abendrunde in Gernsbach

 

Das Karlsruher Schloss

Lehrstuhl - Exkursion nach Finnland

Vom 13. bis 19. September fand auch in diesem Jahr die Lehrstuhlexkursion statt. Diesmal führte unser Weg jedoch nach Finnland, worüber natürlich bei uns Studenten rege Freude herrschte.

Da der APV Dresden, einer der größten Finanzgeber für diese Exkursion war, sollen hier einige Bilder die Zeit in Finnland nochmal ins Gedächtnis rufen.

Nacheinander besuchten wir die folgenden Orte:

Valkeakoski - Tampere - Jyväskylä - Mäntää - Jämsänkoski - Kaipola - Helsinki - Espoo - Otaniemi - Jarvenpää - Kirkniemi

Hier also einige Bilder von der Lehrstuhlexkursion diesen Jahres: u.a. von der finnischen Seenlandschaft, vom Kyykka spielen, von Helsinki und vom Treff mit finnischen Studenten.

101. Zellcheming in Wiesbaden (27.06.-29.06.2006)

Am 27.06. machten sich 5 Dresdner Papiertechnikstudenten auf nach Wiesbaden, um 3 Tage an der 101. Zellcheming teil zu nehmen. In Wiesbaden angekommen bezogen wir unser low-budget Hotel und machten uns auf in Richtung Rhein-Main-Hallen wo die Fachvorträge und die Zellcheming Expo stattfanden.

Auf der Expo nutzten nahezu 300 Firmen die Möglichkeit sich und ihre Produkte zu präsentieren.

Im Gegensatz zu den meisten Zellcheming Besucher nutzten wir auch die Möglichkeit den Fachvorträgen zu lauschen. Dennoch konnten auch wir dem Angebot von BTG, Voith und Co.; einiger kühler alkoholischer Getränke nicht ganz widerstehen und wurden auch von der BASF zum Mittagessen eingeladen. Den Firmen sei hiermit herzlich dafür gedankt. Außerdem bot uns diese besonders lockere Atmosphäre die Möglichkeit unbefangen Kontakte zu den Firmen zu knüpfen.

Unser Dank gilt zudem auch dem Darmstädter APV der uns den Besuch des gesellschaftlichen Abends ermöglichte. Dort haben wir uns das prachtvolle Wiesbadener Casino angesehen und uns als Studenten leider doch etwas unwohl gefühlt. In einigen Jahren ändert sich das dann vielleicht.

Die Zellcheming war für uns eine wertvolle Erfahrung, denn die Größe dieser Ausstellung hat uns alle sehr beeindruckt.

Besuch des IÖPT in Graz

Vom 29.05.06 bis 01.06.06 besuchten sechs Aktive aus Dresden die Internationale Österreichische Papierfachtagung (IÖPT) in Graz. Nach der Ankunft am Dienstag Abend und freundlichem Empfang durch den 1. Vorsitzenden der Aktiven des APV Graz Christoph Knauer bezogen wir Quartier in unseren Gästezimmern. Noch am selben Abend lud der Landeshauptmann der Steiermark, bzw. seine Vertretung zum Empfang im Weissen Saal der Grazer Burg.

Am darauf folgenden Tag konnten wir einige Vorträgen der ÖZEPA hören, mit u.a. folgenden Themen: V. Ribitsch: „Die Wechselwirkungen von Störstoffen mit Feinfaserstoffen“, P. Wollbodt: „Oberflächencharakterisierung von cellulosischen Substraten“, Dr. Alessandra Gerli: „Mechanical, Operational and Chemical Approach to Improve Sheet Uniformity“.
Nach einer gemütlichen Mittagspause ging es mit diesen Themen weiter:
K. Ehrhardt :“Ermittlung der Faserstoff – und Additiveinfluss auf die Ausbildung optimaler Papiereigenschaften am Beispiel nassverfestigter Papiere“. Auf besonderesses Interesse stieß Fr. S. Hubschmid mit dem Thema: „ Resistenzen gegen antimikrobielle Stoffe in der Papier- und Pigmentindustrie“.

Am Abend ging es zum Sektempfang in den Landhauskeller im historischen Stadtkern Grazs. Im malerischen Innenhof gab es die ersten Erfrischungen bei Live- Musik und wunderbar gutem Wetter. Es wurde ein recht langer Abend, bei denen wir uns mit den Grazer Studenten austauschen konnten und mit einigen Persönlichkeiten aus der Industrie Kontakt knüpfen konnten.

Am Donnerstag nahmen wir alle gemeinsam an einer Stadtführung teil. Wir trafen uns am Hauptplatz, der zentrale Punkt in Graz. Hier konnte uns unsere nette Stadtführerin schon die Besonderheiten im Grazer Stadtbild zeigen. Es reihen sich die unterschiedlichen Baustile- Früh -bis Spätgotik, Renaissance, Barock und Jugendstil- in den Häuserfassaden aneinander und prägen das z.T. sehr mediterran anmutendes Stadtbild.
Es folgten die Besuche des, in der Stadt gelegenen, Franziskanerkloster- sowie Franziskanerkirche. Gleich gegenüber auf der anderen Seite des Flusses Mur befindet sich das provokativ herausragenden Kunsthaus. Auf dem Weg zum Dom lenkte unsere Stadtführerin immer wieder unsere Blicke hinter die Fassaden von Graz. Ob repräsentative Höfe für den Adel, stimmungsvolle Klosterhöfe, Arkadenhöfe oder versteckte Gärten und urige Gaststätten- Graz hat für jeden Geschmack etwas zu bieten.

Als kleines Highlight konnten wir dann den Aula- Saal der Alten Grazer Universität besichtigen. Er ist wieder komplett restauriert worden und dient heute als ehrwürdigen Empfangssaal.
Nach fast 3 Stunden verabschiedeten wir uns in der Nähe das Hauptplatzes und wir dankten für die sehr interessante gut geleitete Stadtführung
Im Anschluss konnte uns Christoph Knauer den Ausblick vom Schlossberg nicht verwehren und so ging es trepp auf. Eine tolle Aussicht am Uhrturm auf Graz und in die Berge war die Belohnung. Am Glockenspielplatz im Glöckl Bräu gab es noch ein kleines Abschiedsessen bevor es wieder auf die leider recht lange Heimfahrt ging.

Die Aktiven danken dem Vorstand für die finanzielle Unterstützung und vor allem Christoph Knauer für die tolle und angenehme Betreuung und Gestaltung der Tage in Graz.

Anne- Kathrin Kuna (2. Aktivitas Vorsitzende)

Die Gruppe der Aktivitas die den
IÖPT besuchten

 

Gemütliche Runde am Abend.

Wunderschöne Grazer Innenstadt.

 

Dresdner Aktivitas zusammen mit
Christoph Knauer.

Lehrstuhl für Papiertechnik des Instituts für Holz- und Papiertechnik der Fakultät Maschinenwesen an der TU Dresden © 2010