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2007

Metso-Abend

Am Dienstag dem 11.12.2007 stellte sich im Rahmen der APV-Veranstaltungen die Firma Metso vor. Als Vertreter durften die Studenten die Herren Gabriel Ortner, Ville Nikkanen, sowie Ulrich Vitzthum begrüßen.

 

Im ersten Teil der Präsentation wurde das Unternehmen Metso den anwesenden Zuhörern durch einen kurzen Einblick in deren Entstehungsgeschichte und Produktpalette vorgestellt.

Metso ist ein weltweites Unternehmen mit ca. 26 000 Mitarbeitern in 50 Ländern und entstand 1999 durch den Zusammenschluss mehrerer kleineren Firmen. Dabei werden die 3 Firmenbereiche Metso Paper, Metso Minerals und Metso Automation  unterschieden.

Im Anschluss wurden einige der neusten Entwicklungen für die Papierindustrie, wie der ValZone Metallbandkalander und der Opti-Coater anschaulich und detailliert vorgestellt. Es wurde gezeigt, dass durch Innovationen wie diese die Produktionsgeschwindigkeit in Zukunft weiter gesteigert werden kann und dies bei immer besserer Qualität und Kosteneffizienz.

Im dritten und letzten Teil der Präsentation wurde auf den Geschäftsbereich Metso Automation eingegangen. Dabei wurden die Komplexität und die verschiedenen Lösungsansätze der Regelungs- und Steuertechnik anschaulich und verständlich gemacht.

Nach dem fachlichen Teil wurde der Abend im Restaurant Ontario fortgesetzt. Hier ergab sich die Möglichkeit in beschaulicher Runde auf Themen einzugehen und Fragen zu beantworten.

Hiermit bedankt sich die APV-Dresden noch einmal für den gelungenen Abend und hofft auf ein Wiedersehen in naher Zukunft.

 

Präsentation der Firma EBRO

Im Rahmen einer APV-Veranstaltung stellte sich am 04.12.2007 die Firma EBRO am Lehrstuhl für Papiertechnik in Dresden vor. Dazu begrüßten Studenten und Mitarbeiter die Herren Weigl und Clamor.

Die Firma EBRO ist ein Unternehmen der weltweit exportierenden BRÖER-Group. Das 1972 gegründete Unternehmen beschäftigt insgesamt 600 Mitarbeiter in Werken in Deutschland (Hagen), Iran, Italien, Thailand. Das zweite Unternehmen der BRÖER-Group ist die Firma Stafsjö mit dem Sitz in Schweden. Stafsjö ist weltweit Marktführer in der Produktion von Plattenschiebern, EBRO produziert Absperr- und Regelarmaturen mit pneumatischen und elektrischen Antrieben. Diese Absperrklappen sind in vielfältigen Anlagen vertreten, sei es im Schiffbau, in der chemischen Industrie, in der Schüttguttechnik oder in wassertechnischen Anlagen. Natürlich dürfen auch Stoffschieber in der Papierindustrie nicht fehlen, die einen Exot im Anlagenbau darstellt. Es werden große Anforderungen an Armaturen gestellt, da Produktionsausfälle sehr teuer sind.

Neben einer Vorstellung der BRÖER-Group gab uns Herr Weigl einen Einblick in die Vielfältigkeit der Armaturen und ihre Einsatzbereiche, speziell der Papierindustrie. Auch laufen Projekte mit der TU Dresden, ein Armaturenprüfstand befindet sich am Lehrstuhl für Papiertechnik.

Nach dem fachlichen Teil ließen wir den Abend im mexikanischen Restaurant „Santa Fe“ bei interessanten Gesprächen und Diskussionen ausklingen. Wir danken dem Geschäftsführer Peter Bröer für diesen gelungenen Abend und hoffen auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.

 

Wiedersehen mit der PAMA-Papiermaschinen GmbH Freiberg

Am Dienstag, dem 20.11.2007, präsentierte der Geschäftsführer, Herr Dipl.Ing. Tomas Nölle, das Mittelständische Unternehmen PAMA im Rahmen einer APV-Veranstaltung am Lehrstuhl für Papiertechnik Dresden.

 

Die Ursprünge der PAMA reichen bis ins Jahr 1855, wo sie als Eisengießerei für den Bergbau ihre Anfänge verzeichnete. Sie wuchs und entwickelte sich mit der Zeit vom Maschinenfabrikanten bis zum Papiermaschinenhersteller.

 Seit 2006 einigte sie ihre Kräfte mit denen der österreichischen Komplettindustrieanlagenbauer Kresta und schaffte es mit 135 Beschäftigten auf 20 Millionen Euro Jahresumsatz. Die Bemühungen und Hoffnungen für 2010 liegen bei 30 Millionen Euro Jahresumsatz.

 Das Freiberger Unternehmen beschäftigt sich mit Umbauten von bestehenden Anlagen (Rebuilds), Nischenprodukten (z. Bsp. Rundverteiler) und Komplettlösungen für Kleinunternehmen.

 Die Referenzen der PAMA reichen von Aufträgen der Großunternehmen wie z. Bsp. der Kartonhersteller Mayr-Melnhof bis zu verschiedenen Patenten wie z.B. der Stufendiffusor an der Filmpresse.

 Hauptwachstumsmärkte sind Russland und Asien.

 

Nach der gelungenen Präsentation des Kraft- und Arbeitsmaschinenkonstrukteurs, Dipl.Ing. Herr Nölle, über Tätigkeiten, Entwicklungen und Ziele der PAMA, wurden alle Anwesenden ins Freiberger Schankhaus zu einem gemeinsamen Abendessen eingeladen.

 

An dieser Stelle möchte ich mich im Namen aller APV-Aktivitas für den Besuch, die Aufmerksamkeiten und das anschließende Abendessen herzlich bedanken.

 

Im Sinne der Firmeneinstellung die „Nr. 1 bei der PAMA und nicht die 37 bei…“ wünsche ich alles Gute für die Zukunft. 

 

Tarek Sayah

Besuch Amberger Kaolinwerke

Am 5. Juni 2007 durften wir die Amberger Kaolinwerke, vertreten durch Herrn Kohl, an unserem Lehrstuhl begrüßen. In einem interessanten Vortrag berichtete Herr Kohl den rund zehn Teilnehmern über den Einsatz von Kaolin in der Papierindustrie allgemein und gab zudem einen Überblick über den Prozess der Gewinnung, Aufbereitung und Veredelung des Rohstoffes.

 

Beim anschließenden Abendessen im Steakhaus Estancia konnten wir dann in gemütlicher Atmosphäre noch weitere Einzelheiten über die Firma erfahren, und wissen nun auch, dass AKW beispielsweise farbigen Quarzsand bis nach Dubai verkauft…

 

Im Namen der APV Aktivitas möchte ich mich ganz herzlich bei Herrn Kohl für seinen Besuch in Dresden bedanken. Wir würden uns freuen, wenn wir Sie wieder einmal an unserem Lehrstuhl begrüßen dürfen!

 

Philipp Grigoleit

Hercules Abend

Am 14. Mai durften wir die Firma Hercules, vertreten durch die Herren Lehmann, Petersen, Raab und Hättich an unserem Lehrstuhl begrüßen.

Das ursprünglich amerikanische Unternehmen mit den Segmenten Aqualon und Paper Technologies and Ventures wurde 1912 gegründet und gehört heute zu den weltweit führenden und vor allem fortschrittlichsten Unternehmen bei der Herstellung von Spezialchemikalien für die Papierindustrie.

Nachdem Herr Petersen einige einleitende Worte zur Begrüßung formuliert hatte, eröffnete Herr Raab die Vortragsreihe, indem er den rund 15 Teilnehmern das Unternehmen Hercules als solches vorstellte und interessante Einblicke in die Firmengeschichte gewährte. In dem anschließenden Fachvortrag „Partikelmanagment“ thematisierte Dr. Hättich auf sehr anschauliche Art und Weise die Wechselwirkungen von chemischen Additiven, wobei er insbesondere auf verschiedene Methoden zur Störstoffbekämpfung einging. Durch gezielte Identifizierung der Störstoffe und einer Auswahl effektiver Korrekturmöglichkeiten sei es möglich, ein verunreinigtes System von Störstoffen zu befreien und es so zu einem idealen System zurückzuführen. Ein besonderer Schwerpunkt liege hierbei in der Optimierung der Wirkung von funktionalen und chemischen Additiven, so Dr. Hättich. Mit Hilfe weiterer Methoden könne man eine Abtrennung von dispersen Partikeln von Fasern und Feinstoffen realisieren.

Beim anschließend gemeinsamen Abendessen im Freiberger Schankhaus bot sich dann die Möglichkeit Fragestellungen zu diskutieren und den Abend bei gemütlichem Ambiente ausklingen zu lassen.

An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal recht herzlich bei der Firma Hercules für den gelungenen Abend bedanken.

Alice Hasse

Dr. Hättich bei seinem Vortrag über Partikelmanagement

Essen im Schankhaus

Besuch der Firma Bellmer

Am 24. April wurde die ursprünglich für letztes Semester geplante Präsentation der Gebr. Bellmer GmbH - Spezialist für Modernisierungen und Umbauten bestehender Produktions-anlagen - nachgeholt.

Hierzu durften wir Herrn E. Kollmar am Lehrstuhl begrüßen, der den rund 20 Teilnehmern im Laufe seines Vortrags individuelle Lösungen in der Pressenpartie vorstellte.

Was mag das Papier?
Was mag der Papiermacher?
Was mag die Instandhaltung?
Was mag der Kaufmann?

Ausgehend von diesen prägnanten Fragestellungen entwickelte Herr Kollmar seine Ausführungen und ging dabei näher auf die Einflussgrößen bei der Dimensionierung von Pressenpartien ein. Anhand mehrerer Beispiele aus der Praxis wurden dem Zuhörer mögliche Effekte und Potentiale einer Modernisierung der Pressenpartie aufgezeigt.

Beim anschließenden Abendessen im Kurfürstenhof am Dresdner Neumarkt bestand dann die Möglichkeit weitere Fragen in geselliger Atmosphäre zu klären. An dieser Stelle sei Herrn Kollmar noch einmal recht herzlich für seinen Besuch in Dresden und der Präsentation der Firma Bellmer gedankt.

Philipp Grigoleit

Lehrstuhl für Papiertechnik des Instituts für Holz- und Papiertechnik der Fakultät Maschinenwesen an der TU Dresden © 2010