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2006
Societät für Unternehmens- und Personalberatung

Richtig bewerben, aber wie? Diese wichtige Frage und noch einige mehr bildeten den Rahmen innerhalb eines Bewerbungsseminars, dass am 13. Dezember 2006 am Lehrstuhl für Papiertechnik stattfand. Vortragende an diesem Abend waren Herr Dipl. Ing. Horst Gottschalk und Herr Dipl. Ing. Lutz E. Bogner von der Societät, einem Unternehmen, das sich auf Unternehmens- und Personalberatung in der Papierindustrie spezialisiert hat.

Zusammen mit vier weiteren Firmen bildet die Societät ein Netzwerk, dass seine Dienstleistungen in den Bereichen paper, packaging, media (ppm) anbietet. Eine Hauptaufgabe ist dabei die firmenspezifische Vermittlung von Führungs- und Fachpersonal.
Leider blieb die Teilnehmerzahl von Seite der Studenten an diesem Abend eher gering. Dafür hatten aber die insgesamt sechs anwesenden Zuhörer die Möglichkeit, intensiv auf Fragen und Probleme einzugehen. Interessante Fragen war unter anderem:

- Wie gestalte ich meine Bewerbungsunterlagen informativ und ansprechend?
- Was darf mich der Arbeitgeber beim Bewerbungsgespräch fragen und welche Themen sind tabu?
- Wie kann ich bei Fangfragen richtig kontern?

Nach einem sehr informativem Vortrag und vielen Fragen von Seite der kleinen aber interessierten Zuhörerschaft schloss sich ein Abend in gemütlicher Atmosphäre im ESPITAS an. Bei guter mexikanischer Küche folgten noch einige aufschlussreiche Gespräche mit Herrn Bogner und Herrn Gottschalk.


Ein gemütlicher Abendausklang im ESPITAS


Interessante Gespräche bei guter mexikanischer Küche

Als Höhepunkt des Abends stellte Till dann noch seine Aufgeschlossenheit gegenüber kulinarischen Spezialitäten, gepaart mit Mut zum Risiko, unter Beweis. Was folgte war ein Nachtisch ganz besonderer Art.


Till bei der Verkostung von
knusprig gedünsteten Mehlwürmern

Für das interessante und informative Bewerbungsseminar möchten wir uns hier noch einmal recht herzlich bei Herrn Bogner und Herrn Gottschalk von der Societät bedanken.

Präsentation von Ashland

Am 6.November 2006 stellte sich im Rahmen der APV-Veranstaltungen die Firma Ashland Deutschland GmbH, Papierchemikalien, ehemals Degussa Stockhausen, am Lehrstuhl für Papiertechnik in Dresden vor. Dazu konnten die Studenten und Mitarbeiter des Lehrstuhls die Herren Johann Schulte und Andreas Pohl begrüßen.
Im ersten Teil der Präsentation erhielten die erschienenen Zuhörer einen kurzen Einblick in die Geschichte und Produktpalette des Unternehmens.
Im Anschluß an diese Einführung folgte ein Vortrag über die Ablagerungskontrolle an Papiermaschinen – Deposit Control.
1999 startete das Deposit Control Labor in Helsinki, Finnland. 2006 gibt es schon mehr als 300 Anwendungen weltweit.
Es wurde erläutert, welche Ablagerungen auftreten und wie man diese vermeiden bzw. reduzieren kann.
Im letzten Teil des Vortrages wurde ein Produkt der Firma tiefergehend vorgestellt.
Das Tallofin OF, ein multifunktioneller Belagsverhinderer, schützt die Oberfläche wirkungsvoll vor Anlagerungen und kann außerdem das mikrobiologische Wachstum effektiv kontrollieren.
Nach dem fachlichen Teil ließ man den Abend bei Speis und Trank im Restaurant „Radeberger Spezialausschank“ ausklingen. In gemütlicher Runde konnte noch die ein oder andere Frage in angeregten Diskussionen beantwortet werden.
Hiermit bedankt sich der APV-Dresden noch mal für den gelungenen Abend und hofft die Firma Ashland im nächsten Jahr wieder begrüßen zu können.

Herr Pohl beim Vortrag am Lehrstuhl

Aufmerksame Zuhöhrer....

Geselliger Abend im
Radeberger Spezialausschank

Omya-Abend

Am Montag, dem 19.06.06 begrüßten wir Herrn Beuleke von der OMYA International AG an unserem Lehrstuhl.
Herr Beuleke hat in Darmstadt studiert und anschließend 17 Jahre in der Papierindustrie gearbeitet. Er ist nun seit 10 Jahren bei OMYA ( OMYA Research & Technology Service) beschäftigt. Nach diesen einführenden Worten zu seiner Person und Laufbahn, präsentierte uns Herr Beleuke sehr ausführlich sein Unternehmen.
Die OMYA AG, die ihren Hauptsitz in Oftringen in der Schweiz hat und den wir im Rahmen der Jahresexkursion ´05 besucht haben, ist weltweiter Hersteller von Mineralien und vor allem weltweit größter Lieferant von Füllstoffen und Streichpigmenten aus natürlichem Calciumcarbonat, so dass man die Gesellschaft als „Mitbegründer der Neutralfahrweise“ bezeichnen kann. Hauptabnehmer ist die Papierindustrie, mit der 40% des Umsatzes erzielt werden. Weiterhin werden die Farben-, Bau-, Keramik-, Glas-, Pharma- und Nahrungsmittelindustrie beliefert.
Die Gesellschaft beschäftigt insgesamt 6000 Mitarbeiter in 100 Werken und weltweit 50 Ländern.
Das 1884 gegründete Unternehmen trug den Namen des Gründers Herr Gottfried Plüss-Staufer. Nach über 4 Generationen in Familienbesitz wurde es im Jahre 2000 in OMYA AG umbenannt.
Die Unabhängigkeit des privaten Unternehmens ermöglicht eine langfristige Kundenorientierung, welche in der Firmenphilosophie einen sehr hohen Stellenwert eingenommen hat. Die OMYA AG sieht sich außerdem als Lösungsanbieter für ihre Kunden und kann als globaler Führer in der Pigmentlösung bezeichnet werden. Von großem Vorteil sind die innovative Forschung und Entwicklung, auch in Zusammenarbeit mit dem Kunden.

Im Anschluss daran hat uns Herr Beuleke in das Restaurant „Villandry“ eingeladen, in dem wir ein 3-Gänge-Menü genießen konnten.
Wir möchten uns recht herzlich für den sehr informativen Vortag und den anschließenden, zugegeben sehr warmen, aber schönen Abend bedanken und hoffen auf ein Wiedersehen!

Herr Beuleke mit Frau im Villandry

Präsentation von PAMA-Papiermaschinen GmbH

Am Montag den 12.06.2006 stellte sich die Firma PAMA aus Freiberg am Lehrstuhl vor.
Der Vortrag wurde vom Geschäftsführer Herrn Harald Suttor gehalten.
Dieser legte in den einführenden Worten seinen, nicht ganz gewöhnlichen, Werdegang dar. Denn er arbeitete anfangs als Geologe im Bergbau, später wechselte er in die Papierherstellung und jetzt betätigt er sich als Zulieferer für Papierherstellungsbetriebe.

Die PAMA ist seit 1855 historisch gewachsen und nach der Wende stark aufgebaut worden und hat sich zu einem modernen mittelständischen Betrieb entwickelt, der vor allem Nischenprodukte fertigt.

Im Vortrag ging es hauptsächlich um die Vorteile und Probleme eines Betriebes der, mit einem relativ kleinen Etat, trotzdem Qualität und Innovationen in seinen Produkten sichern möchte. Als Beispiel wurde die Arbeitsweise des TAPPIO Analyzers vorgestellt, mit dem man Probleme im Kreislauf, ohne großen Personal- und damit Kostenaufwand, feststellen kann.
Weiterhin zeigte Herr Suttor uns den Umbruch in den Absatzgebieten der PAMA auf, die Aufträge verlagern sich immer weiter in den Osten, welche heute zu 60-70 % in Russland, Türkei und China liegen.
Als Präsent gab es noch ein paar nützliche Schreibutensilien.

Danach wurden wir ins Ayers Rock eingeladen, dieses Restaurant liegt direkt neben der Frauenkirche und bietet australische Spezialitäten und eine rechhaltige Getränkekarte an.
Hier konnte man sich von Herrn Suttor noch einige Tipps abholen, die den Berufseinstieg erleichtern könnten.
Für den Besuch und die Einladung möchten wir uns bedanken und hoffen auf ein Wiedersehen der Firma PAMA.

Begrüßung der Aktivtas und Herrn Suttor durch
Christoph Tack (1. Aktivitas-Vorsitzender).

Herr Suttor bei der Präsentation.

Mitgebrachte techn. Zeichnungen
von Papiermaschinenumbauten
sorgten für reges Interesse.

 

 

Gemütlicher Abschluss des interessanten
Abends.

Besuch der Firma BTG Eclèpens S.A

Im Rahmen der Firmenpräsentation der Aktivitas konnten wir am 18.05.06 Hr. Dr.- Ing. Lothar Borchardt der Firma BTG am Lehrstuhl für Papiertechnik begrüßen. Als einleitende Worte stellte er zunächst seinen eigenen Werdegang vor, Lothar Borchardt war Student der Papiertechnik unter Professor Blechschmidt in den Jahren 1982 – 87 an der TU-Dresden. Nach seiner Dissertation suchte er sich neue Herausforderungen in der Industrie in Deutschland, Frankreich und der Schweiz. Seit nunmehr 3 Jahren ist er VO Operation& Technology bei BTG Eclépens S.A.
Die BTG Group besteht aus Pulptec, Mütek und Duroblade.
BTG Pulptec (Säffle) bietet Analysesysteme & Dienstleistungen rund um die Soffvor- und aufbereitung. Die BTG Mütek GmbH in Herrsching ist zuständig für Kontrollsysteme im Wet-end-Bereich, ein weithin bekanntes Beispiel eines Mütek-Produktes ist der PCD Ladungsmesser, wie er auch am Lehrstuhl zur Verfügung steht.
Duroblade in Eclépens ist Hersteller von Blades für Coating, Creping und Printing. Hier wurde besonders der Duroblade hervorgehoben, eine patentierte Erfindung von BTG. Hr. Dr.- Ing. Borchardt gab uns dann eine anschauliche Erklärung über den Herstellungsprozess dieser keramisch beschichteter Blades. Zum Einsatz kommt das Atmosphärische Plasmaschmelzen (APS). Mittels dieses Fertigungsverfahrens gelingt es, unterschiedliche Materialen (Keramik, metallkeramische Verbindungen, Elastomere) auf die Rakeloberfläche zu bringen und diese somit besonders leistungsfähig und widerstandfähig zu machen.
Im Anschluss präsentierte uns Hr. Dr.- Ing Borchardt noch ein Rechenbeispiel für das Einsparpotential beim Einsatz von Duroblade (mit Berücksichtigung von Stillstandzeiten des Coaters, Ausschussproduktionen während der Anfahrzeit bei Wechsel von Blades im Coater, Lebensdauer).
Der gesellige Teil des Abends fand im gut besuchten Feldschlößchen statt. Wir Studenten und Hr. Dr.- Ing Borchardt konnten unsere gemeinsame Erfahrungen über ein Studium in Dresden und die Zeit als Aktiver austauschen.
Der APV dankt für diesen angenehmen Abend und wünscht ein baldiges Wiedersehen mit BTG Eclépens SA.

Herr Dr.-Ing. Borchardt beim Vortrag
am Lehrstuhl

Gemütlicher Abend im Feldschlösschen.

 

GretagMacbeth

Am 02.05.2006 stellte sich den Aktivitas des APV Dresden die Firma GretagMacbeth, vertreten durch Herrn M. Binder, vor. Rund ein Dutzend Aktivitas aus dem sechsten und achten Semester hatte die Einladung angenommen.
Nachdem Herr Binder zunächst seinen eigenen Werdegang und die Geschichte des Unternehmens umrissen hatte, beschrieb er zunächst die Produkte des Unternehmens allgemein und dann die seines eigenen Arbeitsgebietes, der online-Messung von Farbe. Aus dieser Beschreibung entwickelte sich eine angenehm kurzweilige Präsentation der Online-Mess- und Regelungsmethoden für die Papierfärbung der Firma GretagMacbeth. Dabei gliederte Herr Binder den Vortrag aufbauend auf der Frage, an welcher Stelle eine Farbmessung Nutzen bieten kann. Darauf aufbauend erläuterte er, welche Eigenschaften des Papieres bei den Messstellen zu beachten sind und beschrieb grob die Funktionsweise der Messgeräte seiner Firma. Die Möglichkeiten, die eine Farbregelung bieten kann, rundeten die Präsentation ab. Aufgelockert durch persönliche Erfahrungen ergab sich so ein Vortrag, der bei den Anwesenden Interesse für das Thema geweckt haben muss. Die zahlreichen Fragen, die im Anschluss seitens der Anwesenden zum Thema gestellt wurden, lassen den Schluss zumindest zu.
Zum Abschluss des Vortrages erhielten alle Anwesenden als Aufmerksamkeit noch ein Mousepad sowie ein ausgefallenes Geschenk: einen Bastelsatz für ein Handspektroskop.
Im Anschluss an den Vortrag lud GretagMacbeth zum Abendessen ein. Als Lokalität war das Gasthaus Watzke direkt neben dem goldenen Reiter gewählt worden. Auch wenn sich niemand getraute, dem Gastgeber ein Gericht zu empfehlen, wurden ihm noch viele Fragen zum Thema Farbe gestellt. Und da auch nicht nur Fachliches zur Sprache kam, und die Sitzordnung gelegentlich variiert wurde, ergaben sich ausführliche Gespräche unter Anderem über die Unterschiede in der täglichen Arbeit in großen und kleinen Firmen ebenso wie über Bewerbungen im Allgemeinen. So war es bereits kurz vor Mitternacht, eh die Gesellschaft beendet wurde.
Wir möchten uns daher an dieser Stelle noch einmal recht herzlich bei der Firma GretagMacbeth für die Präsentation, ebenso wie für das Essen bedanken und hoffen, sie in nicht allzu ferner Zukunft einmal wieder am Lehrstuhl begrüßen zu dürfen.

Herr Binder beim Vortag am Lehrstuhl.

Während des Abendessen gabs es die
Möglichkeit noch offene Fragen zu klären.

 

Präsentation der Firma Wangner

Am 2. Februar 2006 präsentierte sich die Firma Wangner aus Reutlingen, vertreten durch Herrn Stephan Ernst. Nach einer kurzen Begrüßung durch die 2. Vorsitzende der Aktivitas, Anne-Kathrin Kuna, berichtete Herr Ernst zunächst über die Firmengeschichte. Wangner als Hersteller von Formiersieben kann auf eine über 150jährige Geschichte zurückblicken und hat heute die weltweit größte Formiersiebfabrik.
Wie in dieser Fabrik Siebe hergestellt werden, erklärte Herr Ernst dann entlang des Produktionsablaufes.
Anschließend richtete sich der Fokus mehr auf die Produkte selbst. Die steigenden Anforderungen an Geschwindigkeit und Qualität in der Papierherstellung finden auch im Bereich der Formiersiebe ihren Niederschlag. So erklärte Herr Ernst die Innovationen und Weiterentwicklungen der Formiersiebe bis hin zu strukturgebundenen Sieben, die momentan der Stand der Technik sind. Mit Hilfe von kleinen Lupen konnten die Zuhörer die mitgebrachten Muster selbst begutachten.
Insgesamt war der ganze Vortrag eine gelungene Mischung aus interessanten Fachinformationen und unterhaltsamen Erfahrungen aus der Praxis. Im Anschluss an die Präsentation folgte die Gruppe gern der Einladung der Firma Wangner in das Restaurant Barococo, wo noch viele Fragen beantwortet wurden, aber auch die Gemütlichkeit nicht zu kurz kam.
Wir bedanken uns noch einmal herzlich für den Vortrag und die Einladung zum Essen und hoffen, die Firma Wangner auch in Zukunft wieder begrüßen zu dürfen.

Herr Ernst beim Vortag am Lehrstuhl

Betrachtung der mitgebrachten Proben

 

Präsentation der Firma emtec

Am 5. Januar 2006 besuchte uns Hr. Kasten von der Firma emtec Electronic aus Leipzig. Zunächst gab er uns einen Überblick über die junge Geschichte des Unternehmens.
1995 erfolget die Gründung mit G. Grüner und Mütek Analytic GmbH. Schon in der Vorwende-Zeit erfand G. Grüner einen Leimungsgradprüfer auf Ultraschallbasis.
Im Laufe der 90er wurde das Angebotsspektrum von emtec auf folgende Hauptbereiche entwickelt bzw. erweitert:
Weiterentwicklung des Basisgeräts PDA.C 02 (PDA= Penetrations Dynamik Analyser), Streichfarbenmessgeräte, Messgeräte zur Bewertung der Dimensionsstabilität, Messgeräte für hochviskose Flüssigkeiten.
Heute sind am Standort Leipzig 10 Mitarbeiter beschäftigt. Herr Kasten konnte mit umfangreichen Anschauungsmaterial aufwarten und uns anhand mitgebrachter Messgeräte die Vorteile dieser in der Anwendung in der Papierindustrie erläutern.
Nach fast zwei Stunden interessanten Vortrags und reger fachlicher Diskussionen, dankte der APV- Dresden für die gelungene Präsentation der Firma emtec.
Bei der Erklärung von Penetrationskurven einer Ultraschallmessung kam es zu fachlichen Kontroversen. Diesbezüglich besuchte Herr Grüner und Herrn Kasten gemeinsam den Lehrstuhl am 02.02.06 noch einmal, um mit den wissenschaftlichen Mitarbeitern fachliche Meinungen auszutauschen.

Lehrstuhl für Papiertechnik des Instituts für Holz- und Papiertechnik der Fakultät Maschinenwesen an der TU Dresden © 2012