Papier
Bilder
fabrikation
galerie
2005

Präsentation der Firma Metso

Im Rahmen einer Firmenpräsentation stellte sich am 08.12.2005 die Firma Metso am Lehrstuhl für Papiertechnik in Dresden vor. Zu Begin der Veranstaltung begrüßte uns
Herr Ortner und stellte uns die Firma Metso vor. Dabei bekamen wir einen guten Überblick über den organisatorischen Aufbau, die Aktivitäten, Umsätze und die Mitarbeiter des Konzerns. Herr Ortner ging ausführlich auf die Fasertechnologie ein und erklärte uns unter anderem die Gründe für die Renaissance des Holzschliffes. Die neuesten Entwicklungen der Automation präsentierte uns Herr Vitzthum mit der Beschreibung der Idee eines vollautomatischen Labors, welches in Zukunft in der Lage sein könnte die Probenabnahme und Messungen von Suspensionen durchzuführen. Anschließend präsentierte uns Herr Malhonen die verschiedenen Kalandierungsarten und deren Einfluss auf die Papierproduktion.
Herr Ares referierte über die Papiertrocknung und ging dabei insbesondere auf den „OptiDry Vertical“ ein.
Anschließend ließen wir den Abend noch gemütlich im „Kö 5“ bei interessanten Gesprächen und Diskussionen ausklingen. Wir danken Metso für die Einladung zum Abendessen und die ausführlichen Vorträge und hoffen, die Firma Metso auch in den nächsten Jahren am Lehrstuhl für Papiertechnik begrüßen zu dürfen.

Bellmer Abend

Am 22. November besuchte uns Erich Kollmar von der Firma Bellmer am Lehrstuhl.

Die Firma Bellmer ist ein mittelständisches Unternehmen mit ungefähr 300 Mitarbeitern, welches seit sechs Generationen in Familienbesitz ist. Spezialisiert ist sie auf die Auf- und Umrüstung von Papier- und Pappmaschinen, sowie die Betreuung über die Inbetriebnahme hinaus.

Nach einem kurzen gegenseitigen Kennen lernen begann Herr Kollmar uns einen Überblick von der Umrüstung der Kartonmaschine 11 bei De Eendracht Karton in Appingedam (NL) zu geben. Dabei konnte er uns lebhaft von den verschiedenen Problemstellungen, sowohl die technischen, als auch die menschlichen, berichten und uns Methoden zum Umgang mit diesen nahe bringen. Wir lernten auch einiges über den korrekten Einsatz der Chemie, und zwar dass die Ursachenforschung wichtiger ist, als die Auswirkungen mit der Chemie zu bekämpfen.

Im Anschluss an den Vortrag lud uns Herr Kollmar in das Restaurant Zigeunerbaron ein, wo wir in einer entspannten Atmosphäre den Abend ausklingen ließen.
Die APV Aktivitas bedanken sich für den interessanten Vortrag und den Besuch von Herrn Kollmar und freuen sich, ihn hoffentlich wieder begrüßen zu können.

Herr Kollmar beim Vortrag am Lehrstuhl.

 

Kleines Dankeschön der Aktivitas.

Gemütlicher Abend
im Restaurant Zigeunerbaron.

Präsentation von Voith Paper aus St.Pölten

Am 10. November 2005 besuchten uns Herr Mallasch und Herr Knotzer von der Firma Voith Paper aus St. Poelten (Österreich) am Lehrstuhl.

Einleitend stellte Herr Mallasch, der Leiter der Inbetriebnahme, den Voith-Standort St. Poelten vor und präsentierte sehr beeindruckende Zahlen des Unternehmens.
Anschließend erläuterte er das „Voith Standard Concept“ für Testliner erzeugende Papier-
maschinen.
Neben dem dazugehörigen „Duo Former Base“, eine Kombination aus Roll- und Blade- Former erklärte er uns weitere Aggregate der Pressenpartie, Trockenpartie und Trockensiebkonditionier-
ung sehr ausführlich an Hand vieler aufschlussreicher Zeichnungen und Animationen.

Herr Knotzer, verantwortlich für die Optimierung von Papiermaschinen, stellte in seinem Referat drei verschiedene Papiermaschinenkonzepte vor, indem er die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der neuen Papiermaschinen in Laakirchen (A), Schwarza (Thür.) und Bohui (China) veranschaulichte. Ausführlich ging er dabei auf die PM 1 in Bohui mit vielen Details über die Maschinenelemente und Besonderheiten dieser Papiermaschine ein.
Zudem berichtete er über das neue Hohlwellenkonzept für den Antrieb von Trockenzylindern „Voith Drive“ mit den Vorteilen von dem weitaus geringeren Platzbedarf und sehr geringer Geräuschemission, da keine Kupplungen oder Zahnräder an den Antrieben benötigt werden.
Mit Fotos von der für europäische Verhältnisse ungewöhnlichen Inbetriebnahme der Papiermaschine im chinesischen Bohui beendete Herr Knotzer die Präsentation.

Ein gemeinsames Abendessen im gemütlichen mexikanischen Restaurant „Espitas“ mit zahlreichen Fachgesprächen in lockerer und geselliger Atmosphäre bildeten den Abschluss des Abends.
Wir bedanken uns bei den Gastrednern für den interessanten und unterhaltsamen Einblick in das Unternehmen Voith Paper und freuen uns auf ein Wiedersehen.

Jens Gebauer

Herr Mallasch beim Vortag über den
Voith Standort St. Pölten.

Volles Haus beim Voith Besuch.

 

Herr Knotzer stellt unterschiedlichen
PM-Konzepte vor.

 

 

Gemütlicher Abend im Espitas.

 

Präsentation von Degussa Stockhausen

Im Rahmen einer Firmenpräsentation stellte sich am 07.11.2005 die Firma Degussa am Lehrstuhl für Papiertechnik in Dresden vor. Dazu konnten die Studenten und Mitarbeiter des Lehrstuhls, wie schon im vergangenen Jahr, die Herren Johann Schulte und Andreas Pohl begrüßen.
Zu Beginn der Präsentation erhielten die zahlreich erschienenen Zuhörer einen kurzen Einblick in die Geschichte des Unternehmens. Des Weiteren wurde das Auditorium über die breite Produktpalette der Degussa und deren Einsatzgebiete in der Papierindustrie aufgeklärt.
Im anschließenden Vortrag wurde eine Forschungsarbeit zur Strömungsmechanik vorgestellt, die zeigte welchen Einfluss die Art der Dosierung (Temperatur und Ausströmgeschwindigkeit) von Hilfsstoffen in ein strömendes Medium auf die Durchmischung hat.

Nach dem fachlichen Teil ließ man den Abend bei Speis und Trank im Restaurant „Gänsedieb“ ausklingen. In gemütlicher Runde konnte noch die ein oder andere „wissenschaftliche“ Frage in angeregten Diskussionen beantwortet werden.
Hiermit bedankt sich der APV-Dresden noch mal für den gelungen Abend und hofft die Firma Degussa im nächsten Jahr wieder begrüßen zu können.


Herr Schulte bei der Präsentation am LPT

 

 

Herr Pohl im Gespräch mit den Studenten

Die erste Firmenpräsentation im neuem Semester: Firma Hercules

Wie schon in den vergangenen Jahren durften wir auch diesen Herbst wieder die Firma Hercules am Lehrstuhl für Papiertechnik in Dresden begrüßen. Etwa 20 Studenten und 4 Mitarbeiter des Lehrstuhls waren erschienen, um sich über das Unternehmen Hercules zu informieren, das mit einem fünfköpfigen Team pünktlich um 17 Uhr im Seminarraum eintraf. Neben Herrn Lacher, der wie schon im vergangenen Jahr das Unternehmen vorstellte, waren auch die Herren Raab, Petersen, Krueger und Dr. Nicke erschienen, um im Verlauf des Abends mit den Studenten diverse Fachgespräche zu führen. Das Unternehmen Hercules, gegründet als Hersteller von Sprengstoff 1912 in den USA, ist weltweit führend als Lieferant von Chemikalien für die Papierindustrie, wobei der Schwerpunkt der Produktpalette auf Leimungs- und Nassverfestigungsmitteln liegt. Nach einer kurzen Einführung über das Unternehmen Hercules erläuterte Herr Lacher die Geschichte des Papiers von den Anfängen des Papyrus 3000 v. Chr. in Ägypten bis zur Gegenwart mit zahlreichen Bildern und Fotos. Es folgten zwei weitere Kurzvorträge: Der erste behandelte die Prozessoptimierung bezüglich Additiveinsatz anhand einiger anschaulicher Beispiele. Im zweiten Vortrag wurde auf den Einsatz von Nassverfestigungsmitteln eingegangen. Die kurzweilige Darstellung der Vorträge wurde von den künftigen Papieringenieuren interessiert aufgenommen und ließ trotz des Schwerpunkts auf der Chemie zu keiner Zeit Langeweile aufkommen. Nach dem offiziellen Part des Abends folgten die Studenten gern der Einladung der Firma Hercules in die Prager Bierstuben. Dort wurden in gemütlichem Ambiente Kontakte geknüpft und Fachgespräche geführt, während man die servierten Speisen und Getränke genoss. Wir danken Herrn Lacher und seinem Team für diesen gelungenen Abend und hoffen, die Firma Hercules auch in den nächsten Jahren wieder am Lehrstuhl für Papiertechnik begrüßen zu dürfen.

 

Herr Lacher beim Vortag am Lehrstuhl

 

 

Gemütliches Abendessen in den
Prager Bierstuben

 

Präsentation der Kadant Johnson Deutschland GmbH

Am Am 04.07.2005 präsentierte sich die Firma Kadant Johnson Deutschland GmbH den APV-Aktivitas und wissenschaftlichen Mitarbeitern des Lehrstuhls für Papiertechnik. Das zahlreiche Erscheinen der beiden Gruppen, bescheinigte das Interesse an der Firma.
Kadant Johnson wurde durch die Herren Schwieger und Fischer der ehemals eigenständigen Firma Johnson und Herrn Colditz vertreten.
Herr Schwieger stellte in seiner Präsentation kurz die Firma Kadant Johnson vor und gab einen Überblick über die Bereiche in denen sich die Firma engagiert. Sie hat ein breites Spektrum an Dienstleistungen und Materialien rund um die Papiermaschine. Angefangen von der Sieb- und Filzreinigung bis hin zu Ihrem Hauptaufgabenfeld der Entwicklung, Installation und Wartung von Dampf-Kondensat-Systemen.
Im Vortrag kamen Energieeinsatzmengen für die Dampferzeugung, der Transport und das Verhalten des Dampfes bzw. Kondensates im Trockenzylinder der Papiermaschine sowie auch die damit in Zusammenhang stehenden Probleme und deren Lösungen zur Sprache. Dies wurde meist mit Beispielen aus der Praxis der Prozessoptimierung von Dampfsystemen und Kurzfilmen der Firma belegt. Dadurch sind jedem mögliche Einsparpotentiale und Effizienzsteigerungen in diesem Abschnitt einer Papiermaschine bewusst gemacht worden.
Beim anschließenden gemeinsamen Abendessen im Waldschlösschen Dresden konnte man noch in lockerer Atmosphäre mit den Vertretern über die eine oder andere Sache fachsimpeln oder fragen stellen.
Stellvertretend für die APV-Aktivitas möchte ich mich bei den Herren Schwieger, Fischer und Colditz für diesen sehr interessanten und geselligen Abend bedanken und würde mich freuen, wenn wir dieses Ereignis im nächsten Jahr wiederholen könnten.

Martin Nebel (cand. Wirtsch.- Ing., 6. Fachsemester, TU Dresden)

Herr Schwieger beim Vortag über
Kandant Johnson.

Kleines Dankeschön der Aktivitas an die Gäste.

Die Gesellige Runde im Waldschlösschen...

... bot die Möglichkeit weitere Fragen zur
Firma Kandant Johnson zu stellen.

Präsentation der Amberger Kaolinwerke

Am 15.06.2005 stellte sich im Rahmen einer APV – Veranstaltung die Amberger Kaolinwerke Eduard Kick GmbH & Co KG, Hirschau bei uns am Lehrstuhl vor.
Wie immer waren Stunden als auch Lehrstuhlmitarbeiter gut vertreten.
Stellvertretend für die Firma hielt Herr Kohl den Vortrag für die AKW.
Zunächst wurde die Firma im Allgemeinen vorgestellt. Bei AKW handelt es sich um ein Mitglied der Quarzwerk Gruppe mit 1000 Mitarbeitern, welches sich hauptsächlich mit der Gewinnung, Veredelung und Aufbereitung von Kaolin, Feldspat und Quarzsand beschäftigt.
Die Kaolinwerke haben in Deutschland vier Standorte den Doppelstandort Hirschau Schnaittenbach, von dem auch unsere Gäste kamen, sowie zwei relativ neu erworbene Standorte in Caminau und Kemmnitz. Die Amberger Kaolinwerke erwirtschaften ihren Umsatz zu 55% in der Papier Industrie. Bei der Produktion von Kaolin sind sie weltweit auf Platz sechs und europaweit auf Platz zwei. Wobei sich die weitaus größten Lagerstätten in Hirschau/Schnaittenbach befinden. Die Lagerstätte dort ist 15 km lang, und hat zur Zeit eine Abbautiefe von 70 m, welche bei Erweiterung noch auf 140 m Abbautiefe heruntergehen kann, des weiteren ist geplant das Werk Schnaittenbach langsam zurückzubauen da es auf einer Lagerstätte steht. Noch zu erwähnen wäre der Monte Kaolino, ebenfalls befindlich am Standort Hirschau. Dies ist ein Berg, welcher sich aus dem bei der Förderung entstehenden Taubgestein aufgehäuft hat. Er besteht also nicht wie der Name es nahe legt aus Kaolin.
Eben jener Berg wird nun im Sommer zu Skiabfahrten benutzt, ähnlich wie auf Wüstensand. Im Anschluss an die allgemeine Einführung wurde uns die Bedeutung von Kaolin als Füllstoff- und Streichpigment näher gebracht.
Die Grundlage für den Einsatz von Kaolin liegt in seiner Morphologie (hoher Aspect Ratio), den physikalischen Eigenschaften sowie in der Dispergierbarkeit (Einbringung, sowie Transport und Lagerung). Kaolin wird unterschieden nach der Art der Lagerstätte, an dem es gefördert wird. Man unterscheidet zwischen primären und sekundären Lagerstätten. An primären Lagerstätten liegt das Kaolin am Ort seiner Entstehung vor, ist besteht aus einem Gemenge aus Kaolinit, Quarzsand und Feldspat, es ist relativ grob, sowie sehr plättchenförmig. Hieraus resultiert ein erhöhter Aufbereitungsaufwand, um ein bestimmte Korngrößenverteilung, die man für den Einsatz als Streich- bzw. Füllstoff benötigt, zu erreichen, ohne dabei zuviel Aspect-Ratio zu verlieren.
In Sekundärlagerstätten liegt das Kaolin vor, nach dem es nach seiner Entstehung nochmals geologisch umgelagert wurde. Dadurch sind die Kaolinteilchen feiner und nicht mehr so stark mit Fremdmineralien versehen. Damit sinkt der Arbeitsaufwand um die Kaoline industriell einsatzfähig zu machen.
Bei allen Standorten der AKW-Kick GmbH in Deutschland handelt es sich um primäre Lagerstätten, doch durch den Kontakt zu Partnerfirmen in Übersee ist auch die Lieferung von primärem Kaolin möglich.
Im weiteren Verlauf des Vortrags ging Herr Kohl auf die Vor- und Nachteile sowie die Probleme des Kaolineinsatzes in der Papierindustrie ein.
Anschließend an den Vortrag wurde uns noch die Möglichkeit geboten Fragen zu stellen, bevor wir uns zu vertiefenden Gesprächen, einer Einladung unsere Gäste folgend, in das Steakhaus Estancia zurückzogen.
Dort begrüßte uns dann ein zweiter Mitarbeiter der Amberger Kaolinwerke, Herr Lex, welcher an der Präsentation leider nicht teilnehmen konnte. Nach einem üppigen Vorspeisenteller nebst Begrüßungsgetränk, konnten sich alle Anwesenden an einer großen Portion Fleisch stärken. Nach dem Essen blieb dann noch genug Zeit, um sich eingehender mit unseren Gästen zu unterhalten. Neben dem interessanten Vortrag sowie dem guten Essen rundete auch der 4:3 Sieg der deutschen Fußballnationalmannschaft, das Spiel wurde im Nebenraum von einigen Kommilitonen verfolgt, abgerundet.
Stellvertretend für alle Anwesenden Gäste möchte ich mich bei Herrn Kohl und Herrn Lex für diesen schönen Abend bedanken, und auf ein baldiges Wiedersehen am Lehrstuhl hoffen.

Herr Kohl beim Vortag am Lehrstuhl.

Wie immer kleines Dankeschön der
Aktivitas an den Vortragenden.

Honeywell Abend

Am 30.05.2005 präsentierte sich im Rahmen einer APV - Veranstaltung die Honeywell GmbH den interessierten Studenten und Lehrstuhlmitarbeitern. Es sollte für viele von uns ein unvergesslicher Abend werden. Dazu aber später mehr… Zunächst begrüßten uns stellvertretend für die Firma Herr Siegfried Troppan (Sales Director Pulp & Printing) und Herr Eckhard Habermeier (Verkaufsleitung Deutschland) im Seminarraum des Lehrstuhls Papiertechnik an der TU Dresden. Nach dem Austeilen eines Handouts mit dem Titel „Honeywell in der Zellstoff-, Papier- und Druckindustrie“ referierte Herr Troppan über die Arbeit Honeywells im Allgemeinen. Wir erfuhren, dass sich die Firma mit der Entwicklung und Umsetzung von kompletten Prozesslösungen befasst. Dabei gliedert sich Honeywell in folgende Bereiche: Aerospace (41%), Transportation Systems (15%), Specialty Materials (14%) und Automation & Controll Solutions (30%). Das Gebiet Pulp & Paper nimmt vom letzteren Bereich 9% ein. Mit ihren weltweiten Entwicklungszentren sind sie Experten für Sensor- und Applicationentwicklung und haben im Jahr 2004 insgesamt 16,8 Mio. Euro in Forschung und Entwicklung investiert.
Mit den neuesten Entwicklungen Honeywells fuhr nun Herr Habermeier fort. Er stellte Porositäts- und Feuchtemessgeräte, CCD Kamera Sensoren und Qualitätsmesssysteme vor. Speziell bei den Messgeräten sei in der heutigen Zeit gefordert, dass sie berührungslos, online und über die Bahnbreite traversierend messen.
Die eingesetzten High Speed Kameras sitzen an signifikanten Positionen in der Papiermaschine und ermöglichen eine Echtzeitfehlererkennung z. B. bei Bahnabriss- und Bahn- inspektionsanalysen.
Mit den Sensoren des Qualitätsmesssystems sind bis zu 2000 Messungen pro Sekunde möglich. Dadurch sei eine schnelle Regelmöglichkeit bei auftretenden Problemen gegeben und man kann der Profilentwicklung des Papiers sozusagen direkt zusehen. Alles in Allem bietet Honeywell integrierte Lösungen für die gesamte Produktionslinie, also von der Zellstofferzeugung bis zum Versand. Beispielsweise zu nennen sind Maschinenproduktionsplan, Sorten- und Rezepteverwaltung, Prozess-leitsysteme und -überwachung, Qualitätsmessung und -regelung sowie Datenverwaltungsprogramme.
Am Ende der Präsentation hatten wir natürlich noch die Möglichkeit Fragen zu stellen, bevor wir der Einladung der Firma Honeywell ins Restaurant Anno Domini folgten.
Das Anno Domini bewirtet seine Gäste wie zu Zeiten des Mittelalters: das bereitgelegte Holzbesteck ist kaum zu gebrauchen, man ist also fast gezwungen mit den Fingern zu essen. Während des Mahls hatten wir Gesellschaft von dem Ziegenbock Friedrich-Wilhelm und dem Esel Max, der unsere Papierlätzchen genüsslich verzehrte. Die Getränke wurden in großen Tonkrügen gebracht, und es herrschte ein recht rauer Umgangston von Seiten der Bedienung. Der Höhepunkt des Abends aber war der Genuss von Hoden vom Bullen, kurz „Bulleneier“. Nachdem eigentlich schon alle satt und zufrieden waren, kam ein wahrscheinlich schon etwas angeheiterter Kommilitone auf die Idee, diese „Delikatesse“ probieren zu müssen. Auch wenn es eher scherzhaft gemeint war scheute der Koch keine Mühe und ging ans Werk. Das Ergebnis kam ganz unterschiedlich bei den Probierenden an: Die Meinungen reichten von „Ganz lecker, wie Leber“ bis zu „Naja, nicht unbedingt wieder" und: "Was waren eigentlich diese schwarzen Punkte …?“ Ein recht ekeliges Erlebnis für die meisten Anwesenden! Zum Ende des Abends hin wurde unser zweiter APV-Vorsitzende von der rabiaten Bedienung noch an den Pranger gestellt. Da er nicht so wollte wie sie, war er nachher im Gesicht mit Ruß und Sahne beschmiert. Mit Schwertkämpfen und Küssen für Max den Esel klang dieser unglaubliche Abend aus.
Stellvertretend für die APV - Aktivitas möchte ich mich bei Herrn Troppan und Herrn Habermeier fachlich interessanten und überaus unterhaltsamen Abend bedanken. Wir würden uns über einen erneuten Besuch im nächsten Jahr freuen.

Herr Troppan und Herr Habermeier
beim Vortag am Lehrstuhl.

Wie immer kleines Dankeschön der
Aktivitas an die Vortragenden.

Gespanntes warten im Anno Domini.

Ziegenbock Friedrich-Wilhelm und Esel Max.

Verdauungsgetränke aus handlichen
Gefäßen.

Die "Delikatesse" des Abends.

Unser 2.Vorsitzender am Pranger.

Schwertkämpfe...

UPM-Kymmene Abend

Am 25.04. war es wieder einmal so weit. Die wohl beliebteste Tradition aus der vielseitigen Palette der APV - Veranstaltungen wurde fortgesetzt - Firmenpräsentation mit anschließender Einladung zum Abendessen und lockerer Unterhaltung mit den jeweiligen Repräsentanten der Firma.
Dieses Mal hatten wir die Ehre einen der sogenannten „Big Player“ an unserem Lehrstuhl begrüßen zu dürfen - UPM Kymmene, vertreten durch Herrn Faust aus Dörpen, sowie Herrn Deszpot und Frau Wörz aus Schwedt. Zunächst stellte Herr Faust UPM Kymmene im Allgemeinen vor - rund 33500 Mitarbeiter weltweit, vertreten in den Geschäftsbereichen Paper, Converting und Wood Products und marktführend in den Produktlinien Zeitungsdruck- und Etikettenpapiere. Nun wurden im Besonderen die großen Produktionsstandort in Deutschland vorgestellt (Dörpen, Schongau, Augsburg und Schwedt), wobei anschließend Herr Deszpot speziell den Standort Schwedt vorstellte - `91 gegründet, `93 ging die Papiemaschine von Voith in Betrieb (8,5m Arbeitsbreite bei aktuell 1680 m/min), 300 Mitarbeiter bei 300000 t/a, Herstellung von Zeitungsdruckpapier unter Verwendung von 100% Altpapier.
Eine weitere Besonderheit in Schwedt und eigentliches Kernthema des Vortrages ist die Abwasserbehandlung mit anschließender Direkteinleitung in die Oder (vorgetragen von Frau Wörz mit tatkräftiger Unterstützung von Herrn Deszpot). Die Summe der sich aus dieser Problematik ergebenden Kostenfaktoren - hauptsächlich die hohen Abwassergebühren durch hohe Umweltauflagen bei einem enormen Abwasseraufkommen
(~9,3 l/kg Papier) und geringen Rückführmengen/ -möglichkeiten (aufgrund der Abwasserqualität - Deinking) - bedingten den Einsatz innovativer, hochwirksamer und damit hochproduktiver Technologien.
In diesem Fall wurde die Lösung für diese Problematik in der IC-Technologie („Internal Circulation“) der Firma PAQUES gefunden. In Schwedt kommt diese Technologie in Form von IC-Reaktoren bei der biologischen Abwasserbehandlungsstufe zum Einsatz. Grundlage des Verfahrens ist der anaerobe Abbau von Abwasser-Biomasse (Fette, Kohlenhydrate, Eiweiße) durch Bakterien. Dabei entsteht Biogas, Kohlenstoffdioxid, geringste Mengen Schwefelwasserstoff und neue Biomasse (Wachstum der Bakterienkulturen). CSB-, NGes- als auch TOC-Werte können bis zu 25% gesenkt werden und dadurch enorme Kosten durch unterschreiten von Abwasserrichtwerten, und damit Senkung der Gebühren, gespart werden. Weitere Vorteile sind der geringe Platzbedarf, Energiegewinnung (Biogas), die geringe Überschuss-Schlammproduktion und die Energieeinsparungen durch den Wegfall einer energieintensiven Belüftung, wie sie für aeroben Abbau benötigt wird. Nachteile sind die nicht ganz unerheblichen Investitionskosten, mögliche Probleme/ anfallende Kosten bei der Entsorgung als auch der Beschaffung (Erstbefüllung) des Bioschlamms und die Problematik des Explosivbereichs, durch die selbst harmlose Tätigkeiten wie das Rasenmähen zu einer ganz besonderen Herausforderung werden.
Anschließend wurde noch kurz über die Möglichkeit bei UPM die Diplomarbeit zu schreiben gesprochen und Herr Deszpot stellte uns dies betreffend noch kurz ein aktuelles Projekt vor.
Die Präsentation war hochinteressant und ich glaube ich liege nicht ganz falsch, wenn ich sage, dass einige von uns solche Bereiche wie Reaktortechnik, Prozesssteuerung und Bioverfahrenstechnik und deren Bedeutung für unser späteres Wirken und Schaffen mit anderen Augen sehen.
Nach dem Vortrag gab es erst einmal eine reichhaltige Stärkung und ein zünftiges Bier im Sophienkeller. Es entwickelten sich interessante Gespräche, wobei unsere Gäste ihre langjährige und weitreichende Erfahrung mit uns teilten und schließlich noch der ein oder andere Kräutersud das Gleichgewicht der Magen-Darm-Fauna wieder ins Lot brachte.
Im Grossen und Ganzen war dies also ein gelungener Abend, für den ich mich hiermit im Namen aller an diesem Abend Anwesenden noch einmal recht herzlich bei unseren Gästen von UPM bedanken möchte. Ich hoffe man sieht sich im nächsten Semester oder spätestens im nächsten Jahr wieder.

Frau Wörz und Herr Deszpot beim Vortrag über die neuen IC-Reaktoren im UPM-Werk Schwedt.

Kleines Dankeschön der Aktivitas an Frau Wörz , Herrn Faust und Herrn Deszpot

 

Gemütliche Gesprächsrunde im Sophienkellen

 

OEKOPHIL Nalco - Abend

Am 19.04.2005 fand die erste APV - Veranstaltung des Jahres statt.

Am Papiertechnik Lehrstuhl der TU Dresden präsentierte sich die Firma OEKOPHIL Nalco, vertreten durch Herrn Dr. Frank Dürkes und Herrn Gisbert Jendrollik. Der Besucherandrang zahlreicher Studenten der Papiertechnik deutete auf ein großes Interesse an der Firma und deren Produkten hin.

Herr Dr. Dürkes stellte in seiner Präsentation zuerst die Firma OEKOPHIL Nalco vor, wobei er besonders auf den Zusammenschluss beider Firmen hinwies. Danach ging Herr Dr. Dürkes auf die komplexen Probleme der Schleimverhinderung an der Papiermaschine ein. Es wurden sehr anschaulich Anwendungsbeispiele für den Einsatz von Schleimbekämpfungsmitteln, Bioziden, Konservierungsmittel und Entschäumern dargelegt. Herr Jendrollik konnte durch seine langjährige Praxiserfahrung viele interessante Aspekte zu diesem sehr wichtigen Thema schildern.

Am Ende der Präsentation informierte uns Herr Dr. Dürkes zum Thema „Arbeitsschutz“. Er beschränkte sich dabei auf die wichtige Thematik der DIN - Sicherheitsdatenblätter.
Die vielseitig gestellten Fragen der Studenten, die Herr Dr. Dürkes und Herr Jendrollik jederzeit kompetent beantworten konnten, zeugten von einer sehr gelungenen Präsentation der Firma OEKOPHIL Nalco.

Beim anschließenden Abendessen im Dresdner „Sophienkeller“ konnten in lockerer Atmosphäre weitere Fragen beantwortet und Kontakte geknüpft werden.

Stellvertretend für die APV-Aktivitas möchte ich mich bei Herrn Dr. Frank Dürkes und Herrn Gisbert Jendrollik für den sehr interessanten Abend bedanken und würde mich auf einen erneuten Besuch im nächsten Jahr freuen.


Marco Ziethen (Papiertechnikstudent 6.Sem., TU Dresden)

Herr Dr. Dürkes beim Vortrag zur
Schleimverhinderung.

Zahlreiche interessierte Studenten.

Kleines Dankeschön der Aktivitas an
Herrn Dr. Dürkes und Herrn Jendrollik.

Lockere Runde im Dresdner Sophienkeller.

Lehrstuhl für Papiertechnik des Instituts für Holz- und Papiertechnik der Fakultät Maschinenwesen an der TU Dresden © 2010