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2005

Österreichische Papierfachtagung in Graz

Am Montag, den 9.5.2005 ging es nach der Vorlesung, auf die Fahrt nach Graz.
Nach einer Fahrt von 8 Stunden, sind wir als Dresdener Vertretung in Graz angekommen.
Christoph Knauer (Student, Vorsitzender APV Graz) empfing uns auch noch zu dieser späten Stunde. Bei einem Bier erklärte er uns dann noch den Ablauf der nächsten Tage.

Dienstag den 10.5. fuhren wir alle in der Früh zum Messegelände Graz, um einen ersten Eindruck zu gewinnen.
Natürlich besuchten wir die offizielle Tagungs- und Ausstellungseröffnung, gehalten von Prof. H. Stark und D. Radner. Zahlreiche Förderungen und Auszeichnungen wurden während dieser Begrüßung verliehen.

Danach war Treffen auf dem Messegelände, wo auch schon ein Bus wartete, der zum Rathaus fuhr. Dort lud der Bürgermeister zum Empfang mit anschließender Verpflegung für die hungrigen Tagungsteilnehmer.
Da Graz kulturell und architektonisch ja viel zu bieten hat, entschlossen wir uns an einer Stadtführung teilzunehmen, welche uns zum Finale auf den Grazer Schlossberg führte.


Am Abend war anlässlich der Papierfachtagung ein Empfang bei Frau Landeshauptmann Waltraud Klasnic, wo die Möglichkeit bestand Leute kennen zu lernen und über fachliches oder auch nicht - fachliches zu sprechen.
Zum späteren Abend genossen wir auf Empfehlung von Christoph, einen Einblick ins Grazer Studentenleben. (Feier war spitze!)
Mittwochs ging es trotz aller Beschwerden (natürlich nur wegen dem Krach vorm Hotel), wieder auf die Messe.
Am Morgen fanden interessante Vorträge zu Papier- und Kartonherstellung statt (z.B. effizientere Herstellung, Betriebserfahrungen und Maschinenanalysen).

Donnerstag war für uns, nach der Verabschiedung und den Überreichen der Präsente, Abreisetag (da Freitag Vorlesung statt fand) und wir trafen 22 Uhr in Dresden ein.


Abschließend gilt unser besonderer Dank dem APV Graz für die Unterbringung und super Organisation.

Vielen herzlichen Dank !

Gernsbachseminar der APV-Aktivitas

Ende März 2005 lud Herr Dr. Bradel vom Papierzentrum Gernsbach die APV-Aktivitas Darmstadt und Dresden zu einem Rhetorikseminar ein. Diesem Aufruf folgten 9 Darmstädter und 11 Dresdner Studenten. Um dem Umstand eines chronisch leeren Geldbeutels des Durchschnittsstudenten entgegenzuwirken, waren Unterbringung und Verpflegung während des Seminars kostenlos.
Nachdem alle Ostereier gefunden waren, machten sich die Teilnehmer des APV Dresden auf den Weg in den normalerweise sonnigen Süden. Doch nicht in dieser Woche. Schon auf der Hinfahrt trotzten wir auf der Autobahn Wetterunbilden. Typisches Aprilwetter eben. Aber nach gut sechs Stunden Fahrt erreichten wir wohlbehalten unser Ziel, das Papierzentrum Gernsbach im Schwarzwald. Nach dieser langen Fahrt ließen wir den Abend in gemütlicher Runde zu Ende gehen, um Kräfte für den folgenden Tag zu sammeln.
Der Mittwoch begann mit der Begrüßung von Herrn Dr. Bradel, in der er ein paar allgemeine Fakten und aktuellen Aufgaben des Papierzentrums vorstellte. Anschließend folgte ein Rundgang durch das Papierzentrum durch Herrn Huchler unter anderem mit Besichtigung der Papiermacherschule und der darin befindlichen Labor- und Seminarräume. Danach stellte Herr Huchler den Teilnehmern das von Mitarbeitern des Papierzentrums entwickelte PC-Simulationsprogramm „CAPS“ vor, welches die Prozesse der Papierherstellung von der Stoffaufbereitung über das fertige Papier bis zur Papierverarbeitung am Computer nachstellt. Nach dieser Wissensbereicherung konnten wir uns in der hauseigenen Mensa stärken. Nun folgte ein Vortrag über die Grundlagen des Arbeitsrechts bzw. über das aktuelle Arbeitsrecht in der Papierindustrie durch Herrn Stengel vom BWP (Baden-Württembergische Papierverbände). Zum Abschluss des Tages konnten wir noch einmal unseren Spieltrieb beim PC-Simulationsprogramm in vollen Zügen genießen. Am Abend lud Herr Dr. Bradel alle Teilnehmer zum gemütlichen Kaminabend ein.
Der gesamte Donnerstag stand im Zeichen der Rhetorik. Dabei zeigte Herr Gunkel uns Teilnehmern, was eine rhetorische Harke ist. Mit seiner durchaus lockeren Art trug er dazu bei, die Furcht vor Vorträgen und Präsentationen zu vergessen oder besser mit ihr umzugehen. Zu Beginn wurden zunächst, auf Grund der wenigen zur Verfügung stehenden Zeit, die Schwerpunkte mit den Teilnehmern abgestimmt und Prioritäten gesetzt. Danach ging es ans Eingemachte. Zu den theoretischen Grundlagen der Themengebiete wurden auch des Öfteren praxisbezogene Beispiele mit integriert.
Am letzten Tag begrüßte der Leiter des Papierzentrums, Herr Meißner die Kursteilnehmer und hielt einen Vortrag über Zahlen und Fakten der deutschen Zellstoff- und Papierindustrie im internationalen Vergleich. Außerdem berichtete er über Neuigkeiten aus den Verbänden, schilderte kurz die Ausbildungswege in Deutschland und wagte einen Blick in die Zukunft der deutschen Papierlandschaft. Im Anschluss daran setzten wir das Rhetorikseminar bei Herrn Gunkel fort. Nach dem Mittagessen teilte sich die Gruppe. Es bestand die Möglichkeit entweder Bewerbungsgespräche und -situationen bei Herrn Gunkel „durchzukauen“ oder bei Herrn Huchler weitere praktische Erfahrungen mit dem Simulationsprogramm zu machen. Der Tag endete mit einem Abschlussgespräch mit Herrn Dr. Bradel, bei dem alle Kursteilnehmer das Seminar auswerteten. Danach machten sich die Dresdner Studenten wieder auf die lange Heimreise.
Leider waren die drei Tage etwas zu kurz, da wir einige Themengebiete nur anschneiden oder gar nicht behandeln konnten.
Im Namen der Aktivitas des APV Dresden möchte ich mich für die Gastfreundschaft und für das interessante Seminar bedanken und freue mich auf ein Wiedersehen.

(Philipp Möller Papiertechnikstudent 6.Sem., TU Dresden)

Übersicht des Papierzentrums

Herr Dr.Bradel heißt die Aktivitas willkommen

Herr Huchler vor einer Laborpapiermaschine

Simulation mit dem CAPS Programm

Übung zur Gesprächsführung sorgte
für Heiterkeit

Herr Gunkel geht auf Fragen
zum Bewerbungsgespräch ein

Auch für abendliche Unterhaltung
war gesorgt...

Fachgespräche

Abendliche Tour durch Gernsbach

Kleines Dankeschön der Aktivitas
für Herrn Gunkel

Aktivitas aus Darmstadt und Dresden

Die Dresdner vor einem alten Schleifer

Lehrstuhl für Papiertechnik des Instituts für Holz- und Papiertechnik der Fakultät Maschinenwesen an der TU Dresden © 2010