Seine eigene Papiermühle in Kühnhaide (Erzgebirge) brachte ihm keinen Erfolg und so musste er hoch verschuldet alle Patentrechte abtreten. Schließlich ließ er sich in Krippen nieder, wo er zur Sicherung seines Lebensunterhaltes eine kleine Werkstatt betrieb. Sein Erfindergeist brachte immer wieder neue Ideen hervor, wie zum Beispiel den Bleistiftanspitzer, die Tastatur für Morsetelegraphen oder eine Fräsmaschine für Knöpfe. Die Zeichnungen bewahrte er in einer Truhe auf, die immer noch im Museum steht und mit ihrem ausgefallenen Schließmechanismus einen unserer Studenten beim vergeblichen Öffnungsversuch zur Verzweiflung brachte. |
So gestärkt war diese erste Erhebung gut zu bewältigen. Vom Gipfel hatten wir eine wunderschöne Aussicht, die wir erst einmal auf uns wirken ließen, auch um Kräfte für das nächste Ziel zu sammeln: dem Großen Zschirnstein. Im Anschluss an die Führung konnten wir den Nachbau der ersten Schleifmaschine und auch andere Geräte ausprobieren. Herr Englick, der Museumsbetreuer und sein junger Kollege standen uns in der liebevoll gestalteten Ausstellung für zahlreiche Fragen gern zur Verfügung. Wir bedanken uns für dieses papiertechnische Erlebnis und wünschen dem Museum mit seinen Mitarbeitern noch viel Erfolg bei der Vermittlung von Wissen, das noch immer eine wichtige Rolle in der Papierindustrie spielt. Vom Museum begannen wir den Aufstieg zum Zirkelstein, der aber noch von einem gemeinsamen Mittagessen, in einem am Wegesrand liegenden Gasthof, unterbrochen wurde. So gestärkt war diese erste Erhebung gut zu bewältigen. Vom Gipfel hatten wir eine wunderschöne Aussicht, die wir erst einmal auf uns wirken ließen, auch um Kräfte für das nächste Ziel zu sammeln: dem Großen Zschirnstein. |  Praxiserfahrung an Kellers Hobelmaschine
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Bei dem langen Anstieg machte sich die ein oder andere erlaufene Blase schon bemerkbar, doch um den höchsten Berg der Sächsischen Schweiz (562 m) zu erklimmen, bissen alle die Zähne zusammen. Auf der Krone angekommen, erwartete uns der fantastische Blick auf die Sächsisch-Böhmische Schweiz.  Blick vom Großen Zschirnstein
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Nach einer längeren Pause trieb uns der Hunger zurück zum Feriendorf, in dem wir unseren insgesamt dreißig Kilometer langen Fußmarsch beendeten. Mit Grillfleisch und Gerstensaft konnte der Substanzverlust wieder ausgeglichen werden und bei improvisierten Spielen, die zur allgemeinen Erheiterung beitrugen, ließen wir den Abend ausklingen. Sonntagmorgen erfolgte nach dem Frühstück die Abreise der Wandersleute, denen es viel Spaß gemacht hat und deren universitäres Wissen, um eine papiergeschichtliche Erfahrung bereichert wurde. Wir möchten auch im nächsten Jahr wieder ein Wanderwochenende veranstalten, zu dem wir unsere Hochschulkollegen gern wieder einladen. Besonders erwähnenswert ist die überaus große Spendenbereitschaft aus der Industrie, ohne die diese Veranstaltung nicht möglich gewesen wäre und deshalb bedanken wir uns im Namen aller Teilnehmer bei folgenden Unternehmen und Institutionen: Amberger Kaolinwerke Eduard Kick GmbH & CO. KG, degussa. Stockhausen GmbH & CO. KG, emtec Electronic GmbH, Felix Schoeller jr. Foto- und Spezialpapiere GmbH & CO. KG, Gebr. Bellmer GmbH Maschinenfabrik, Hercules GmbH Pulp & Paper Division, Metso Paper GmbH, Nordland Papier GmbH, OEKOPHIL AG, OMYA GmbH, Papierfabrik Louisenthal GmbH Werk Königstein, Schönfelder Papierfabrik GmbH, Verband deutscher Papierfabriken e.V., VOITH Paper GmbH & CO. KG, Württembergische Filztuchfabrik D. Geschmay GmbH & CO. KG (Thomas Englisch, 1. Vorsitzender APV-Aktivitas Dresden) |