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2004

VolleyPap in Darmstadt

Traditionell lud der APV Darmstadt zum jährlichen internationalen Volleyballturnier und auch in diesem Jahr folgten dem Ruf Studenten aus Graz, Helsinki, Tampere, München, Karlsruhe und Dresden, sowie zwei Firmenmannschaften von SCA und Metso. Freitags angekommen empfing man uns mit einem üppigen Buffet und Darmstädter Bier, wobei die Meinungen speziell beim „Winterbock“ stark auseinander gingen. Nach einer kurzen Nacht wurde bereits am frühen Morgen Großes von uns erwartet, doch das fehlende Training machte sich schnell bemerkbar. Auch die Verstärkung von Clemens, der extra von seinem Praktikum nach Darmstadt gekommen war, änderte daran nichts, so dass wir das erste Spiel auch gleich verloren.
Zu allem Übel schied auch noch unser neuer Aktivitas-Vorsitzender durch einen dummen Sturz aus. Damit war der einzige Volleyballerfahrene vom Platz.
So ging auch das zweite Spiel unglücklich verloren.
Nach kurzer Mittagspause mit Aerobicunterhaltung gewannen wir endlich ein Spiel. Doch es sollte auch das Einzige bleiben. Am Ende des Tages belegten wir den 8. Platz von insgesamt 14 Mannschaften.
Deutlich erfolgreicher war hingegen das „Senior Dream Team“ des APV Dresden. Dieses gewann ein Spiel nach dem anderen, was wohl auch an der glücklichen Wahl der zusätzlichen Spieler lag. Denn der Dresdner APV war nur mit 9 Leuten vor Ort.
Trotzdem gewann das Senior Team den glänzenden Pokal verdient mit nur einer Niederlage.
Also gab es trotz Verletzungen am Samstagabend einen guten Grund zum Feiern.
Am Sonntagmorgen erfolgte dann die Siegerehrung beim Brunch am PMV der TU-Darmstadt. Nach Glückwünschen und Geschenkübergaben machten wir uns schließlich zurück auf den Weg nach Dresden.
Wir danken dem APV Darmstadt für die Einladung und die Organisation des tollen Wochenendes und freuen uns schon auf das nächste Mal.

Sven Rädel (Papiertechnikstudent, 5.Semester, TU-Dresden)

Die späteren Sieger des Tuniers, das Senior Dream Team des APV Dresden

Voller Einsatz.....

... noch ohne Folgen....

... kleine Trostspende für den Unglücklichen

 

 

 

Team "Fibers United" der Aktivitas auf Platz 8

Wahl des neuen Aktivitasvorstandes + Weihnachtsfeier

Am 2. Dezember 2004 stand die Wahl des neuen Aktivitas Vorstandes an. Die Ämter des 1. sowie 2. Vorsitzenden standen zur Wahl, ebenso das Amt des Internetbeauftragten.
In der Tradition der vergangenen Jahre wurde die Wahl mit der Weihnachtsfeier kombiniert.

An der Wahl nahmen 19 Aktivitasmitglieder teil. Zur Wahl stellten sich für das Amt des ersten Vorsitzenden Thomas Englisch (5. Semester, VVT) und Marco Ziethen (5. Semester VVT).
Für die Position des zweiten Vorsitzenden Sven Hoche (5. Semester, VVT) und Frederik Neumann (7. Semester VVT). In geheimer Abstimmung wurde als erster Vorsitzender Thomas Englisch mit 68,5 % der Stimmen gewählt. Neuer zweiter Vorsitzender wurde Frederik Neumann, der 74 % der Stimmen auf sich vereinigen konnte.
Für das Amt des Internetbeauftragten wurde der vorgeschlagene Kandidat, Sven Rädel (5. Semester, VVT), einstimmig gewählt. Die neu gewählten Kandidaten nahmen die Wahl an und der alte Vorstand konnte ohne Gegenstimmen entlastet werden.
Die Ämter des Kassenwarts und des Vergnügungsrates bleiben wie vorher durch Thomas Stephani und Clemens Zöllner besetzt.
Die Weihnachtsfeier wurde wurde standesgemäß mit dem Bewichteln der Aktivitasmitglieder begonnen. Wie jedes Jahr legten die Aktiven viel Phantasie in die Auswahl ihrer Geschenke, so dass vieles, von brauchbar bis skuril zusammengetragen werden konnte. Glühwein und Würstchen machten das Leben leichter und sorgten für gute Stimmung.

Matthias Wanske (Papiertechnikstudent 9.Sem., TU Dresden)

Erstmals musste bei der Wahl ausgezählt werden.

Thomas Englisch (links),
neuer 1. Aktivitasvorsitzender und
Frederik Neumann (rechts),
neuer 2. Aktivitasvorsitzender

Dresdner Aktivitas luden ein zur Wanderung durch die Sächsische Schweiz

Seit geraumer Zeit hat sich an den wenigen Standorten für die Ausbildung zum Papieringenieur im deutschsprachigen Raum ein aktives Studentenleben etabliert. So finden jedes Jahr in Darmstadt das Volleyballturnier, in Graz die Skiwoche und in München die Floßfahrt statt. Die Dresdner Studenten hatten bisher kein Event dieser Art zu bieten. Deshalb war es nach Ansicht der dortigen Aktivitas höchste Zeit, etwas Eigenes auf die Beine zu stellen.
Da sich vor den Toren Dresdens mit der Sächsischen Schweiz eine einmalige Landschaft und Naturregion befindet, war die Entscheidung schnell getroffen, zu einem Wanderwochenende vom 24.-26. September einzuladen.

 


Sächsische Schweiz im Herbst, Elbe

Die Resonanz auf die verschickten Einladungen war sehr positiv, sodass am Wochenende der Wanderung eine stattliche Zahl von 17 Personen gezählt werden konnte. Neben den 8 Studenten aus Dresden konnten 3 Darmstädter und 2 Grazer Teilnehmer begrüßt werden. Darüber hinaus 4 Studenten der Berufsakademie Karlsruhe. Hier entstand vor wenigen Jahren ein Studiengang zur Ausbildung zum Papieringenieur (BA).
Mit guter Laune konnte also das Wanderwochenende beginnen.

Hierfür wurde am Freitag im Naturfreundhaus Zirkelstein Quartier bezogen. Alsbald sollte sich herausstellen, dass die Betten des ehemaligen Kinderferienlagers für manche ein wenig zu klein waren. Dafür konnte die Herberge aber mit überaus nettem und flexiblem Personal punkten.
Nachdem alle heil angekommen und das erste Mal verköstigt waren, konnte man sich am ersten Abend bei dem einen oder anderen Bier kennen lernen.

Der Samstag begann mit einem gemeinsamen Frühstück und dem Abmarsch um 9.00 Uhr. Der Regen hatte gerade aufgehört und man war voller Zuversicht auf besseres Wetter - kneifen galt jetzt nicht. Kaum hatten wir aber die Elbe überquert wurden wir vom Regen eingeholt und leider auch bis zum Mittag begleitet. Da wir zwar das Papier studieren, nicht aber aus selbigem gemacht sind, wurde die Witterung aber ohne weiteres Murren ertragen. Dieses tapfere Ausharren sollte dann sogar mit Sonnenschein am Nachmittag belohnt werden.

 


Der Rückmarsch wieder mit Sonnenschein

 


Dipl.-Ing. N. Döring bei seiner Führung durch die Neumannmühle

Ziel der Wanderung war die Neumannmühle im Kirnitzschtal. Die Neumannmühle ist heute ein technisches Denkmal. Hier wurde früher mittels Wasserkraft Holz gesägt und später Holzschliff hergestellt. Dieser Umstand machte die Mühle zu einem attraktiven und interessanten Ziel für die Studenten der Papiertechnik. Dort angekommen wurden wir von Herrn N. Döring begrüßt. Herr Döring ist ebenfalls Mitglied des APV-Dresden und engagierte sich zusammen mit dem Verein Neumannmühle e.V., sodass diese nun als technisches Museum zu besichtigen ist.

Bei seiner etwa 45-minütigen Führung durch die Mühle erfuhren wir viel Interessantes über die Geschichte des Holzschliffes sowie die Technik der damaligen Zeit. Es fehlte auch nicht am vollständigen Schaltschema der Anlage. Wer es genauer wissen wollte, erfuhr auch etwas über unterschlächtige Wasserräder, Vorlege- und Winkelgetriebe sowie Transmissionsriemen.


Neumannmühle

 


Ankunft der Gruppe an der Neumannmühle

 

Nun ging es in die benachbarte „Buschmühle“ zum Essen und vor allem zum Sachen trocknen. Nachdem die feuchten Jacken über den alten Kachelofen gehängt waren, der eine mollige Wärme in der alten Gaststube verbreitete, beschlugen auch alsbald die Fensterscheiben und es entstand eine fast romantische Atmosphäre.


Mittagessen in der Buschmühle

Der Rückweg führte uns dann am frühen Nachmittag vorbei an der Goldsteinaussicht. Für dieses einmalige Bild lohnte auch der steile Aufstieg. Dem erfahrenen Alpinisten werden vermutlich die überwundenen 400 Höhenmeter und 17 km Streckenlänge eher ein müdes Lächeln entlocken, trotzdem machte so mancher dann in der Herberge einen geschafften Eindruck.


Studenten aus Darmstadt, Dresden, Graz und Karlsruhe vor der imposanten „Goldsteinaussicht“

Zum Glück dauerte die Zeit bis zur Regeneration nur kurz, sodass zum geplanten Grillen alle wieder fit waren. Der Abend klang dann auch bei einem gemütlichen Zusammensein mit Steak, Würstchen Bier und Kartenspiel aus.
Nach dem Frühstück am Sonntag mussten wir uns von einander verabschiedet. Die ersten Reaktionen aller Beteiligten der Wanderung fielen dabei durchweg positiv aus. Mit dem Versprechen in Kontakt zu bleiben fuhren dann die ersten Teilnehmer sicher heimwärts. Die übrigen gingen auf das Angebot ein, die Stadt Dresden zu besichtigen. Unser Rundgang führte an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Alt- und Neustadt vorbei. Zwinger, Hofkirche, Brühlsche Terassen, Fürstenzug und Semperoper gehörten genauso zum Programm wie die Lutherkirche, die Kunsthofpassage und der alte jüdische Friedhof in der Dresdner Neustadt. Ein Besuch in der Frauenkirche mit Vorführung eines Videos über die Wiedererrichtung des Gotteshauses war für alle faszinierend und interessant. Bevor sich auch diese Gruppe auflöste, genossen wir noch eine reichlich scharfe thailändische Spezialität. Die Gäste aus Karlsruhe blieben noch eine Nacht in unserer schönen Stadt.
Für das Gelingen einer solchen Veranstaltung ist eine gute Organisation und die richtigen Leute allerdings nur die halbe Miete. Der andere Teil ist die Finanzierung. Im Vorfeld der Wanderung wurden deshalb die Partner in der Industrie und den Verbänden angesprochen. Für die überaus positive Resonanz möchten wir uns an dieser Stelle bedanken und allen Sponsoren versichern, dass die drei Tage in Dresden der Pflege und dem Knüpfen von Kontakten zwischen den Studenten der einzelnen Hochschulen überaus dienlich war. Es konnte ein Gefühl für das Leben an den anderen Hochschulen entwickelt werden. Und nicht zu letzt der Besuch in der Neumannmühle brachte vielleicht dem einen oder anderen auch ein Stückchen fachliche Weiterentwicklung.
Darum seien an dieser Stelle alle Sponsoren im Einzelnen genannt:
- Glashütter Pappen- und Kartonagenfabrik GmbH, Glashütte
- OMYA GmbH, Köln
- Ökophil
- P.Keppler Verlag GmbH & Co. KG, Heusenstamm
- Schönfelder Papierfabrik GmbH, Annaberg-Buchholz
- UPM-Kymmene Papier GmbH & Co. KG, Augsburg
- Verband Deutscher Papierfabriken e.V. (VDP), Bonn
- Verlagsgruppe Deutscher Fachverlag Redaktion Wochenblatt für Papierfabrikation, Frankfurt/M.
- VOITH Paper Holding GmbH & Co. KG, Heidenheim
- Württembergische Filztuchfabrik D. Geschmay GmbH, Göppingen

Lehrstuhl für Papiertechnik des Instituts für Holz- und Papiertechnik der Fakultät Maschinenwesen an der TU Dresden © 2010