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2008

Firmenpräsentation PÖYRY

Am 14.11.08 besuchten ca.10 Dresdner Studenten die Firma PÖYRY in Dresden.
Die Präsentation fand diesmal nicht am Lehrstuhl, sondern im firmeneigenen Büro statt, was für eine willkommene Abwechslung sorgte.

 

Pyöry ist ein weltweit tätiges Beratungs- und Planungsunternehmen, das in den Bereichen Papier- und Forstwirtschaft, Energie sowie Infrastruktur und
Umwelt tätig ist. Der Hauptsitz liegt in Helsinki, doch Pöyry unterhält weltweit über 100 Büros und beschäftigt ca. 7400 Mitarbeitern.

 

Die Niederlassung in Dresden gehört formal zur PÖYRY Forst Industry GmbH und leistet Projektierungs- und Planungsdienste für die
Papier-, Zellstoff- und Chemieindustrie im deutschsprachigen Raum. Dies sind zum Großteil Umbau- bzw. Modernisierungsprojekte für die Papierindustrie,
die beispielsweise die Planung und Konzeption von Anlagen und Rohrleitungen beinhalten.

 

Nach einem Rundgang im Büro hörten wir einen interessanten Vortrag zu einem solchen Planungsablauf, wobei einzelne Bestandteile wie Vorstudie,
Personaleinteilung, Zeitliche Planung und Investitionskostenkalkulation extra diskutiert wurden. Dabei überraschte besonders die Studenten der
jüngeren Semester der Umfang dieser Planungsarbeiten.

 

Im Anschluss verlebten wir einen gemütlichen Abend im „Neugrunaer Casino“, wo wir bei gutbürgerlichen Speisen und tschechischem Bier
über die verschiedensten Themen diskutierten.
Wir möchten uns auf diesem Wege bei Roland Harnisch, Thomas Just und im Besonderen bei Rainer Jangor für diesen gelungenen Abend bedanken.

        

 

Susanne Schack

 

Firmenpräsentation der Firma Voith

Am 27.10.2008 war es soweit, die erste Firmenpräsentation des Wintersemesters 2008/09 stand auf dem Plan. Es hatten Manfred Dreuse, Peter Mirsberger und  Rudolf Münch,
vom Voith Konzern, zu einer Informationsveranstaltung am Lehrstuhl eingeladen.
Die drei Firmenvertreter hielten vor rund 20 Studenten jeweils aus Ihren Fachgebieten einzelne Vorträge.

 

Zuerst startete Herr Mirsberger, von Voith Paper aus Heidenheim, mit einem kleinen Abriss der Firmengeschichte, beginnend mit dem 1. Voith Patent, einem „Raffineur“,  
aus dem Jahr 1869. Desweiteren wurde den Zuhörern ein allgemeiner Überblick über das breitgefächerte Tätigkeitsfeld und den strukturellen Aufbau des Konzerns gegeben.
Es folgten weitere Erläuterungen zur aktuellen Entwicklung des Papiermarktes, des Umsatzes bzw. Absatzes, sowie die aktuelle Stellung des Unternehmens auf dem internationalen Markt.

Anschließend wurden von Herrn Mirsberger die neuen Papiermaschinen bzw. –anlagen, welche in den letzten drei Jahren, vor allem in Asien, gebaut wurden, hervorgehoben.
Er bezog sich dabei auf ein besonderes Projekt, den Bau der PM 3 in Dagang (China).
Dies ist eine Papiermaschine mit integrierter Streichmaschine, welche 800.000 t/a holzfrei gestrichenes Papier herstellt. Zum Schluß wurde den Studenten das modernste Papierforschungszentrum weltweit, das Paper Technology Center in Heidenheim, vorgestellt. Dieses Forschungszentrum ist ausgestattet mit einer Versuchspapiermaschine in modularer Bauweise und einem Pilotcoater, der alle modernen Streichverfahren ermöglicht und sämtliche Kundenwünsche erfüllen kann. Zusätzlich gibt es eine Abteilung für das Finishing und die Entwicklung von speziellen Walzenbelägen. 

 

Im zweiten Teil sprach Manfred Dreuse, von Voith Paper Fiber Systems aus Ravensburg, über Neuentwicklungen und Innovationen, welche sich speziell auf Anlagen der Stoffaufbereitung bezogen. Zum Beispiel wurde den Zuhörern der Einsatz des „Eco Mizer“ in Cleaneranlagen erläutert. Dieser neuentwickelte Cleaner trägt zu einer verbesserten Schwerschmutzentfernung und Sortierung bei. Außerdem führt er zu einer Reduzierung der Faserverluste und zur Kapazitätssteigerung. Desweiteren kam die Frage nach einer verbesserten Stickyentfernung in AP-Anlagen zur Sprache. Unterschiedliche Anordnungen und Schaltungen der Sortiersysteme konnten die Effizienz der Anlagen steigern.

 

Im dritten und letzten Teil der Veranstaltung sprach Rudolf Münch über seine Arbeit bei Voith Paper Automation in Heidenheim. Er ging dabei besonders auf die Prozess- und Regeltechnik, sowie deren Neuentwicklungen ein. Aus dem Vortrag ging hervor, welche wichtige Rolle die Automation in der Papiererzeugung spielt und das auch zukünftig der Trend zur Onlinemessung sämtlicher Prozessparameter stetig anhalten wird.

 

Zum Schluß folgten die Teilnehmer der Einladung zum Abendessen ins brasilianische Steakhaus „El Rodizio“, wo bei hervorragenden Speisen und Getränken über die gehörten Fachvorträge diskutiert und die ein oder anderen Informationen noch ausgetauscht wurden.

 

Wir möchten uns auf diesem Weg noch einmal ganz herzlich bei Manfred Dreuse,
Peter Mirsberger und Rudolf Münch, von der Firma Voith, für diesen gelungenen Abend bedanken und freuen uns auf ein baldiges Wiedersehn.

Christian Richter

Firma BYK – Additives & Instruments

Bei kleinerer Runde durften wir am Dienstag, dem 1. Juli 2008 die Firma BYK – Additives & Instruments im Rahmen einer Firmenpräsentation am Lehrstuhl für Papiertechnik in Dresden begrüßen.

BYK ist mit seiner Zugehörigkeit zum Altana-Konzern spezialisiert auf die Oberflächenveredelung von Papier.

Zu Beginn der Präsentation erhielten wir einen kurzen Einblick in das Unternehmen mit seinem Sitz in Wesel und den über 1000 Mitarbeitern weltweit.
Der anschließende Vortrag ging näher auf den Einsatz von Entlüftern und Entschäumern in Streichfarben ein. Dabei wurde uns zunächst erklärt wie wichtig es für eine optimale Papieroberfläche ist, den durch verschiedene Ursachen entstandenen Luftgehalt in der Streichfarbe zu verringern. Anschließend wurde uns anhand einiger Bilder sehr anschaulich die Wirkungsweise der Entschäumer und Entlüfter zeigt.
Der letzte Teil beinhaltet einen „fachfremden“, aber für Studenten sehr informativen Vortrag über die allgemeine Herangehensweise und die Lösung von Projekten.

Ausklingen ließen wir den Abend bei entspannter Atmosphäre im Restaurant Schillergarten.

Die APV-Aktivitas bedankt sich recht herzlich für die interessanten Vorträge und den anschließenden schönen Abend und wir hoffen auf ein Wiedersehen.

Tim Slawik

Ashland

Als erste Firmenpräsentation dieses Semesters stand am 5. Mai 2008 der Vortrag der Firma Ashland Dtld GmbH auf dem Programm. 
Dr. Roland Pelzer und Andreas Pohl referierten vor ca. 20 Teilnehmern über den Einsatz von Polyacrylamiden als Retensionsmittel.

Der Vortrag beinhaltete zunächst eine Vorstellung der verschiedenen Retentionsmittel an sich, anschließend konzentrierte sich die Vorstellung auf den Einsatz von Polyacrylamiden. Ein wichtiger Punkt in diesem Kontext war die Anwendung von RM-Systemen, Polymer- und Mikropartikelsystemen und deren Wechselwirkungen.
Weiterhin gab es Informationen zur Herstellung, der gezielten Anwendung, der Effektivität und der fachgerechten Lagerung. Zum Ende hin kam in einem
kurzen Fragen- und Diskussionsteil noch das Thema der Umweltverträglichkeit zur Sprache.

Anschließend fand auf Einladung der Firma für die Teilnehmer noch ein gemeinsames Abendessen im Prager Braustübel statt, wo, begleitet von deftiger böhmischer Küche, noch die Gelegenheit bestand, persönlich mit den Referenten ins Gespräch zu kommen und weitere Erfahrungen und Informationen einzuholen.



Oliver Hanke

 

SCA Präsentation

Am Montag, den 14.01.2008 war das Unternehmen SCA, vertreten durch den ehemaligen Dresdner Studenten Jan Hieke und seinen Kollegen Martin Lemke, bei uns am Lehrstuhl zu Gast.

Der schwedische Konzern besitzt in Deutschland verschiedene Produktionsstandorte und ist auf den Bereich Tissue spezialisiert.

 

Im ersten Teil der Präsentation erhielten die Zuhörer einen kurzen Einblick in die verschiedenen Geschäftsbereiche und die Umsatzentwicklung des Unternehmens.

Im Mittelpunkt stand dabei das Werk Mannheim welches der größte Standort von SCA in Europa ist und bekannte Marken wie Tempo, Zewa oder Charmin produziert.

In Mannheim handelt es sich um eine integrierte Fabrik, d.h. hier sind nicht nur die Verwaltung und der Vertrieb, sondern alle Produktionsschritte vom Rohstoff Holz bis zum fertigen Tissueprodukt zu finden. Im eigenen Kraftwerk werden zum Beispiel 85 % des Werk-Energiebedarfs an Dampf und Strom mit Kraft-Wärme-Kopplung erzeugt.

 

Im Zweiten Teil standen die maschinenbaulichen als auch die prozesstechnischen Besonderheiten der Tissueproduktion im Vordergrund.

Dieses Thema kommt im Studium meist etwas zu kurz und wurde deshalb mit besonders großem Interesse verfolgt.

Zum Abschluss des Vortrages stellten uns die beiden noch kurzen ihren beruflichen Wertegang nach dem Studium und ihre Zeit bei SCA vor.

 

Nach dem fachlichen Teil ließ man den Abend bei Speis und Trank im Steakhaus „ESTANCIA“ ausklingen. In gemütlicher Runde konnte noch die eine oder andere Frage in angeregten Diskussionen beantwortet werden.

Hiermit bedankt sich der APV-Dresden noch einmal für den gelungenen Abend und hofft die Firma SCA bald wieder begrüßen zu können.

Lehrstuhl für Papiertechnik des Instituts für Holz- und Papiertechnik der Fakultät Maschinenwesen an der TU Dresden © 2010