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2008

VolleyPap Darmstadt 2008

Auch 2008 hieß es in Darmstadt wieder VolleyPap! Zum freundschaftlichen Volleyballturnier der Papiertechnikstudenten aus ganz Europa reisten die
Aktivitas aus Dresden dieses Jahr genau in voller Mannschaftsstärke an.



Das wie jedes Jahr brillant organisierte Ereignis am ersten Dezemberwochenende begann für unser Team in der Vorrunde mit einem Match gegen das
Firmenteam von Metso. Leider konnten wir in diesem, als auch in den beiden folgenden Spielen gegen Karlstuhe I und die Dresden Oldstars insgesamt nur 2 der möglichen 6 Punkte holen und hätten es daher eigentlich nicht in die KO-Runde geschafft. Allerdings einigten wir uns darauf, dass das Dresden-Oldstars-Team,
welches die Vorrunde als Gruppenzweiter abgeschlossen hatte, von unseren fähigen Spieler ergänzt als Dresden-Allstars -Team doch noch die Möglichkeit bekommt um den Pokal zu kämpfen.
Und dies taten wir auch wirklich gut - die neu formierte Mannschaft setzte sich mit Leichtigkeit im Viertelfinale gegen das finnische Team durch und ließ auch im Halbfinale gegen das Team aus Grenoble keine wirklichen Schwierigkeiten erkennen. Und so standen wir, genau wie im letzten Jahr, wieder im Finale gegen die überstarken Volleyball-Semi-Profis aus Lodz. Zwar ging das erste Match mit 13 zu 15 Punkten nur knapp an das Team aus Polen,
leider konnten wir aber auch im zweiten Match unsere guten Momente nicht genug ausbauen, um als Sieger vom Feld zu gehen.

 

Für eine absolut untrainierte Mannschafft ist dieser zweite Platz aber dennoch ein sehr gutes Ergebnis und zeugt von unserer hohen Motivation und Teamfähigkeit.



Die Motivation wurde natürlich auch von der anschließenden Party am PMV angetrieben, bei der es fast allen möglich gewesen ist anständig zu feiern und sich beim nächtlichen Limbo den letzten Tropfen sportlichen Ehrgeiz zu entlocken - oder sich mit tagsüber ausgebliebenen Verletzungen zu versorgen.

An dieser Stell nochmal ein riesiges Dankeschön an alle an der Organisation dieses gelungenen Events Beteiligten in der Hoffnung,
dass es auch nächstes wieder heißt: Volleypap !

Michael Vogel

Handschöpfen bei der Leipziger Volkszeitung

Am Samstag, dem 08.11.2008, wurde Stora Enso von vier Aktiven des APV am Tag der Offenen Tür der LVZ-Druckerei in Stahmeln vertreten.

Um acht Uhr machten wir uns auf den Weg nach Leipzig. Dort angekommen, musste der Stand noch aufgebaut werden, die Utensilien für das Handschöpfen wurden von Stora Enso bereitgestellt.

Für das Handschöpfen benutzten wir Faserstoff aus 100% Altpapier, der von Stora Enso in Eilenburg produziert wird. Wir haben diesen in einer Bütte angemischt und die Trockner aufgeheizt, schon konnte das Handschöpfen beginnen.

Vor allem bei den Kindern hat es einen großen Anklang gefunden. Sie konnten selbst schöpfen und somit lernen wie Papier früher hergestellt wurde. Aber auch die Eltern waren von dem Erlebnis, einmal selbst Papier herzustellen, begeistert. Nachdem die geschöpften Blätter von Hand gepresst und unter dem Trockner die letzten Wasserreste entfernt wurden, konnten sie die Besucher als Erinnerung mit nach Hause nehmen.

Auch für uns ging es am Nachmittag nach einem sehr gelungenen und ereignisreichen Tag wieder zurück nach Dresden.

Auf diesem Wege möchten wir uns für die unkomplizierte Zusammenarbeit mit Stora Enso und der LVZ bedanken.

Saskia Runte

COST Strategic Workshop in Amsterdam 9.-11. Juni 2008

“A Papermachine is a dynamic beast”  

 

Improving Energy Efficiency in Papermaking  

 

Durch einen spontanen Entschluss auf der APV-Tagung und dank der zügigen und reibungslosen Organisation Prof. Großmanns sowie einiger Studenten und
der  zugesagten Unterstützung des APV, hatten einige Studenten von uns die Möglichkeit nach Amsterdam zu reisen, und einen internationalen Kongress
zur Verbesserung des Energieeinsatzes in der Papierindustrie besuchen zu können.

 

Um die doch lange Strecke nach Amsterdam möglichst gut zu bewältigen und zum Workshop pünktlich zu erscheinen sind wir schon am 08. Juni gen Norden
gestartet. So konnten wir dann nach einer ruhigen Fahrt noch ein wenig die Stadt in der Nähe der Unterkunft erkunden und, ganz im Zeichen der Zeit,
beim EM-Spiel Deutschland-Polen mitfiebern und jubeln. Da am nächsten Tag bis zum Beginn des Workshops noch Zeit war, haben wir noch ein wenig mehr der Stadt
im hellen erkundet, das Flair der Stadt, die Architektur sowie einige Sehenswürdigkeiten kennen gelernt. 

Doch dann war es Zeit für das eigentliche Programm. Der Tag stand bei den Organisatoren jedoch auch ganz im Zeichen des runden Leders,
schließlich sollte am Abend die Niederlande mit Italien um den Sieg kämpfen. Für Bedürftige war zum Mitfiebern eine große Leinwand aufgebaut worden.
Doch vor das Vergnügen haben die Götter den Schweiß gestellt. Bei dem Thema des Tages „Setting the Scene“ wurden einige allgemeine Dinge
zum Energieverbrauch als Solchen und in der Papierindustrie im Speziellen, zu allgemeinen Lösungsmöglichkeiten und Einsparpotenzialen sowie der Schärfung
des Blickes für Möglichkeiten bzw. für das Problem an sich besprochen und gipfelten in dem Vortrag zur Energie-neutralen Papierfabrik.
Erkenntnisse des Tages waren, dass es ein unheimliches Energieeinsparpotential gibt (es fiel der Wert 60% für die Papierindustrie),
dass Technologie im Optimum betrieben, und dass das Denken verändert, Mut für neue Technologie aufgebracht werden muss.
Die Menschen müssen im allgemeinen für das Thema Energieeinsparung sensibilisiert werden, um es im Alltag und auch im Betrieb umsetzen zu können.
Als Lösungsansatz wurde die Einrichtung von Energie-Management-Teams genannt. Nach diesen interessanten Vorträgen wurde am Abend als Abschluß
des Tages zu einem umfangreichen Buffet geladen. Zur Auflockerung und Unterhaltung war ein Comic-Schnellzeichner eingeladen worden,
der mit schnellem Strich die Freiwilligen in sehr treffendem Maße skizzierte. Bei dem folgenden Sportereignis erlebten wir, was es heißt, wenn Oranje jubelt.

Am nächsten Tag erwartete uns ein straffes, mit sehr interessanten Vorträgen gespicktes  Programm. Die Veranstaltung wurde in zwei Themengebiete geteilt,
die in parallel laufenden Vorträgen besprochen wurde. Die eine Vortragsreihe beschäftigte sich mit der aktuellen Situation und Beispielen zur Energieeinsparung,
den „best Practices“ während sich die andere Reihe als „Next Practices“ mit der näheren und ferneren Zukunft auseinandersetzte und dazu laufende Projekte
sowie Möglichkeiten vorstellte. Die Entscheidung zwischen den Vorträgen fiel schwer, wir bemühten uns ausgeglichen beide Vortragsreihen zu besuchen,
um Möglichkeiten der Gegenwart und Zukunft kennen zu lernen. Wir hörten in einer guten Mischung interessante Beiträge aus Forschung und Industrie und
bekamen Wege zur Effizienzsteigerung in der Papierfabrik aufgezeigt. Abends entschlossen wir uns, Amsterdam besser kennen zu lernen und unternahmen
eine Rundfahrt auf einem der Ausflugsboote, bei der uns die charmante Reiseleiterin die Besonderheiten dieser Stadt und ihrer verschiedenen Viertel
näher erläuterte.

Der letzte Tag der Veranstaltung beschäftigte sich ausschließlich mit der Zukunft und den Wegen die eingeschlagen werden sollten.
In einer Diskussionsrunde wurden Theorien aufgestellt, die von den Teilnehmern heftig diskutiert wurden. Bevor sich die Wege trennten, folgte noch eine gelungene
Zusammenfassung des Kongresses.

Es war eine sehr interessante Veranstaltung, bei der wir als Studenten die Möglichkeit hatten, auch internationale Vertreter der Papierindustrie
kennen zu lernen sowie durch die Vorträge auch einen Einblick in das aktuelle und zukünftige Geschehen von Industrie und
Forschung mit ihren Fragestellungen und Lösungsansätzen zu erhalten.

Wir möchten an dieser Stelle ganz herzlich Herrn Prof. Großmann, unseren Kommilitonen sowie dem APV für die Organisation und Unterstützung danken.

Lehrstuhl für Papiertechnik des Instituts für Holz- und Papiertechnik der Fakultät Maschinenwesen an der TU Dresden © 2010