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Sachsen

Papiermühlen im Erzgebirge Sachsen

1390

1. Papiermühle in Deutschland /Gleismühl bei Nürnberg . Ulman Stromer  (1329 bis1407).

Umbau einer Getreidemühle zur Papiermühle.

Tagebuchartige Aufzeichnungen Stromers in seinem seit 1360 geführten „Püchl von meinem geslecht und von abentewr.“

Die Stadt Nürnberg kaufte 1392 von Stromer 1 Ries Papier für 2 Gulden

1398

Markgraf Wilhelm I von Meißen erteilt dem Benediktinerstift  Chemnitz  ein Papiermühlenprivileg, das älteste in Deutschland.

Es ist unklar, ob sie in Betrieb ging.

1485

Privileg für eine  Papiermühle an der Weißeritz/Dresden durch Herzog Albrecht von Sachsen

1492

 

vor 1500

1502

1510

Angermühle zu Leipzig ,eventuell schon 1481   - Martin Bauer

Gründung der Papiermühle Schwarzbach (Kreis Annaberg), 1864 stillgelegt.

Papiermühle Belitz (Böhlitz- Ehrenberg bei Leipzig)

Papiermühle Zittau

1511

Papiermühle Bautzen   ( Michael Schaffhirt)

1516

Papiermühle Niederlungwitz bei Glauchau ( Adam Scheinpflug)                                         

1523

Papiermühle  Zwickau ( Hans Schönberger aus Augsburg)

1523

Papiermühle Glauchau

1533

Papiermühle Görlitz

1537

Papiermühle Penig  ( Burkhard Schmidt)

1539/40

Papiermühle Freiberg (Michael Schaffhirt)

 

 

1543

Papiermühle Colditz  ( Hermann Keferstein)

1545

Papiermühle Zwönitz (Niederzwönitz). Büttenpapiere , ab 1790 Preßspan .1666 Inhaber: Adam Brüderle. Als Riesaufdruck Stadtwappen von Zwönitz (gekreuzte Berghämmer).

1870 hadernhaltiges Druckpapier  für die „Gartenlaube“      

1568

Papiermühle Niederzwönitz  (heutiges Papier- Museum)     

1569

Papiermühle Königstein

1572

Papiermühle Oberschlema bei Schneeberg.

Notenschreibpapier für Johann Sebastian Bach

1573

Papiermühle Obergurig  bei Bautzen

1575

Papiermühle Knauthain bei Leipzig

1578

Papiermühle Lößnitz bei Freiberg

1580

Papiermühle Steinpleis

1589

Papiermühle Greiz

Um  1600

218  Papiermühlen in Deutschland

Lehrstuhl für Papiertechnik des Instituts für Holz- und Papiertechnik der Fakultät Maschinenwesen an der TU Dresden © 2010